Chef vom Flughafen Wien soll abgelöst werden
Als Folge des Skylink-Debakels soll der Chef der Wiener Flughafen AG Herbert Kaufmann vorzeitig bereits im Sommer abgelöst werden. Kaufmann dementiert die Gerüchte, er will seinen Vertrag bis 2014 erfüllen.

Foto © APAGerüchte um vorzeitige Ablöse: Vorstandsvorsitzender der Flughafen AG Herbert Kaufmann
In der von der Skylink-Kostenexplosion geschüttelten börsenotierten Flughafen AG steht im Sommer offenbar eine vorzeitige Rochade an der Spitze an. Wie "Standard.at" online schreibt, haben sich die Landeschefs von Wien und Niederösterreich, Michael Häupl und Erwin Pröll, als Folge des Skylink-Debakels auf die vorzeitige Ablöse von Flughafen-Chef Herbert Kaufmann (SP) geeinigt. Im "Standard" bezeichnet Kaufmann selbst seinen vorzeitigen Abgang als "Gerücht". Auch der APA ließ er Montagabend ausrichten, er habe einen gültigen Vertrag bis Herbst 2014 und wolle diesen erfüllen.
Aufsichtsratskreisen zufolge soll die Führung bis zum Sommer auf zwei Vorstände reduziert werden: Gerhard Schmid (SP) und Ernest Gabmann (VP), heißt es indes auf "Standard.at". Gabmann, ehemals niederösterreichischer Landesrat, solle neuer Vorstandssprecher werden. Die zwei Länder halten zusammen 40 Prozent am Airport.
Schon länger wurde gemutmaßt, dass die Probleme rund um den Bau des Terminals Skylink Kaufmann den Job kosten werden. Die Kosten dafür haben sich nach bisherigen Berechnungen auf über 800 Mio. Euro verdoppelt.














