ÖBB stellen die Weichen für den Abbau von 800 Arbeitsplätzen
Fahrbetrieb und Verschub sollen zusammengelegt werden. Jobcenter wie bei der Telekom für überzählige Bahnbeamte im Gespräch.

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Bei den ÖBB konkretisieren sich die Pläne für die angekündigte Reduktion des Mitarbeiterstandes. Allein die angepeilte Zusammenlegung von Traktion (Fahrbetrieb) und Verschub in einer neuen "Produktionsgesellschaft" wird laut ÖBB-Konzernchef Peter Klugar Jobs "in einer Größenordnung von 800 Mitarbeitern" kosten und über die nächsten fünf bis sechs Jahre Einsparungen von 40 Millionen Euro bringen. Unternehmenskenner erwarten langfristig allerdings einen weit deutlicheren Personalabbau in der neuen Produktionsgesellschaft und im Bahnkonzern insgesamt. Dabei sind die umstrittenen Jobcenter a la Telekom im Gespräch.
Die ÖBB wollen, wie berichtet, bis 2014 rund 400 Millionen Euro einsparen, von denen sich 150 Millionen positiv auf das Ergebnis auswirken sollen. Gelingen soll das durch Änderungen der internen Strukturen, Effizienzsteigerungen, die Einstellung verlustträchtiger Nebenbahnen und durch Personalreduktion. Gleichzeitig sollen der Ausbau des Schienennetzes und die Modernisierung der Bahnhöfe zusammen mit einer Steigerung der Bahn-Kapazitäten die ÖBB wettbewerbsfähiger machen.
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O-Ton
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Horst Pöchhacker, hatte kürzlich erstmals offen gesagt, dass die Zahl der Mitarbeiter bei den ÖBB in den nächsten vier Jahren um rund 5000 auf 37.000 <7strong>schrumpfen muss. "In ein paar Jahren werden wir ein paar tausend Mitarbeiter weniger haben", bekräftigte Pöchhacker














