9.000 Einwanderer in Spanien akzeptieren bezahlte Heimkehr
Das Rückführungsprogramm für arbeitslose Immigranten wurde vor rund einem Jahr im Zug der Rezession eingeführt. Die Arbeitslosigkeit in Spanien liegt derzeit bei fast 18 Prozent.
Fast 9.000 arbeitslose Immigranten in Spanien haben ein Angebot der Regierung auf bezahlte Rückkehr in ihr Herkunftsland angenommen. Allerdings sei nur die Hälfte der erwarteten Anträge eingegangen, teilte das Arbeitsministerium in Madrid am Freitag mit. Das Rückführungsprogramm wurde vor rund einem Jahr im Zuge der weltweiten Rezession eingeführt, von der Spanien stark betroffen ist.
Einwanderer aus Lateinamerika
Es bietet Nicht-EU-Bürgern 40 Prozent der gesamten ihnen zustehenden Arbeitslosenhilfe sofort an und 60 Prozent nach der Rückkehr in ihr Heimatland. Im Gegenzug müssen die Antragsteller auf ihre Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis verzichten. Die Initiative richtet sich überwiegend an Einwanderer aus Lateinamerika. Immigrantenorganisationen erklärten allerdings, viele wollten auf die Bedingungen nicht eingehen. Die Arbeitslosigkeit in Spanien liegt derzeit bei 17,9 Prozent, unter Einwanderern gar bei 28 Prozent.














