BKS Bank steigt als Aktionär bei SW Umwelttechnik ein
BKS sieht Einstieg mit fünf Prozent als strategisches Investment. SW Umwelttechnik sparte im letzten Halbjahr ein Drittel des Personals ein.

Foto © WeichselbraunDividenden wird SW-Umwelttechnik erst 2011 wieder zahlen
Dass Banken derzeit nach seriösen Investments suchen, verwundert, angesichts der Blasen, auf die man sich in den letzten Jahren eingelassen hat, nicht. Als solch ein Investment - "langfristig und mit dem klaren Ziel, unsere Geschäftsbeziehungen zu intensivieren" - bezeichnet Herbert Titze auch den Einstieg der BKS Bank bei SW Umwelttechnik. Die BKS steigt mit fünf Prozent ein und zählt damit zu den größten Streubesitzaktionären. Ein Hintergrundgeschäft - etwa eine Eigenkapitalaufstockung oder eine Ausweitung des Kreditrahmens - ist damit nicht verbunden, wie beide Seiten erklären. "Es ist bei uns Geschäftsphilosophie, dass wir uns an Kunden, die börsenotiert sind, beteiligen", erklärt Titze. Und jetzt sei eben ein geeigneter Zeitpunkt gewesen.
Wenngleich Bernd Wolschner, Vorstand der SW Umwelttechnik einschränkt: "Derzeit sind wir wie alle Unternehmen auf Erhaltung der Liquidität bedacht. Eine Dividende wird es erst 2011 wieder geben."
Da man für das gesamte heurige Jahr mit einem Umsatzminus von rund 30 Prozent rechnet, hat man (inklusive der Leiharbeiter) den Personalstand von 1090 auf 766 reduziert. "Mit dieser Einsparung auf der Kostenseite, die wir in erster Linie in den Ländern Ungarn und Rumänien vollzogen haben, glauben wir das Auslangen zu finden", so Wolschner.














