Krise bei Leiharbeit: Minus von 40 Prozent
Anstieg im Winter. Erst 2010 sollte sich die Situation wieder erholen.
66.000 Beschäftigte hat es in der Leiharbeitsbranche in Österreich im Vorjahr noch gegeben, heuer waren es im ersten Quartal um 26.000 weniger. "Wir hatten etwa 40 Prozent Beschäftigte weniger, als im Jahr davor", sagt Gerhard Flenreiss, Obmann der Personaldienstleister in der Wirtschaftskammer.
Am meisten Leiharbeiter abgebaut wurden in der Fahrzeugindustrie, im Maschinenbau, der Stahlindustrie und bei Transportunternehmen. Im zweiten Quartal kam es wieder zu einem Anstieg der Beschäftigung, doch dies sei nur saisonbedingt und keine Trendwende. Man müsse hingegen damit rechnen, dass in den kommenden Monaten wieder deutlich mehr Leiharbeiter arbeitslos werden. "Wir erwarten im Winter einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen auf etwa 45.000, so Flenreiss. Ab dem Jahr 2010 sollte sich die Situation aber wieder erholen.














