Pflicht-Konkurs-Absicherung für alle Fluglinien?
Wie Pauschalreisen-Veranstalter sollen auch Airlines Insolvenzabsicherungen abschließen müssen, damit Kunden bei Konkurs entschädigt werden, fordert nun SPÖ-Konsumentenschutzminister Hundstorfer.

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Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) verlangt anlässlich der Turbulenzen um die finanziell schwer angeschlagene slowakische Airline SkyEurope nun eine Verbesserung des Schutzes für Kunden von Fluglinien. Ähnlich wie die Veranstalter von Pauschalreisen sollten auch Fluglinien dazu verpflichtet werden, Insolvenzabsicherungen abzuschließen, damit Konsumenten im Konkursfall entschädigt werden, forderte der Minister heute, Sonntag, in einer Aussendung. "Eine verpflichtende Konkursabsicherung für Fluglinien sollte in Brüssel rasch angegangen und rechtlich verankert werden", so Hundstorfer.
Die Probleme von SkyEurope haben zuletzt die Reisebürobranche veranlasst, auf die Vorteile einer Buchung im Büro statt im Internet hinzuweisen. "Denn dort hat man als Geschädigter einen österreichischen Vertragspartner, der sich um die Durchsetzung der Forderungen kümmert. Sicher einfacher und erfolgsversprechender, als wenn man seine Ansprüche in Bratislava anmelden muss", hieß es von Branchenvertretern.
Sollten Reisende zudem Flug und Hotel im Reisebüro gebucht haben, dann sind sie durch die Reisebürosicherungsverordnung, das ist die Umsetzung der europäischen Pauschalreiserichtlinie in Österreich, "überhaupt top abgesichert", wird versprochen. Außerdem weisen die Reisebüros auf eine ihrer Meinung nach Ungereimtheit hin: "Darüber hinaus stellt sich für uns Touristiker seit langem die Frage, warum sich Reiseveranstalter gegen Insolvenz versichern müssen und Fluglinien nicht? Warum bekam SkyEurope trotz Gläubigerschutzes eine Betriebsgenehmigung bis Februar 2010?"















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