ÖBB: Operatives Ergebnis mit über 70 Mio. Euro im Minus
Die Österreichischen Bundesbahnen sollen im ersten Quartal 2009 mit bis 75 Millionen Euro im Minus sein. Dies berichtete der "Standard" in der Samstag-Ausgabe.

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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind nach dem
Verlust 2008 von fast einer Milliarde weiterhin tiefrot unterwegs.
Wie der "Standard" in seiner Samstag-Ausgabe berichtet, soll das
operative Ergebnis im ersten Quartal 2009 mit bis zu 75 Millionen
Euro im Minus sein. Grund sei vor allem ein massiver Einbruch des
Güterverkehrs aufgrund der Wirtschaftskrise.
Schienenmaut.
ÖBB-Chef Peter Klugar war bisher davon ausgegangen, dass der
derzeitige Rückgang im Güterverkehr von 20 Prozent im Gesamtjahr
ähnlich hoch bleiben werde. Pessimistische Schätzungen rechneten nun
mit minus 30 Prozent, so der "Standard". Die Einnahmen aus der
Schienenmaut würden heuer statt 455 Mio. Euro nur rund 415 Mio. Euro
ausmachen.
"Dramatische" Situation.
Die Situation sei "dramatisch", wird ein Vorstandsmitglied von der
Zeitung zitiert. Demnach habe man erwägt, die ÖBB-Kraftwerke zu
verkaufen, als Interessent sei der Verbund genannt worden. Allerdings
habe man diesen Plan wieder verworfen, da dies den Verlust von für
die ÖBB-Infrastruktur Bau AG essenziellen Assets bedeutet hätte.














