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    Zuletzt aktualisiert: 10.04.2009 um 21:04 UhrKommentare

    Fangnetz für Leiharbeiter

    Nach den Osterfeiertagen wird daran gegangen, eine stark reduzierte Arbeitsstiftung umzusetzen: Statt für 2000 ist Platz für 1000 Personen.

    Foto © APA

    Lange haben die Verhandler miteinander gerungen, um endlich mehr Sicherheit für Leiharbeiter zu schaffen. Diese Arbeitskräfte sind die ersten, die bei schlechterer Auftragslage im Betrieb abgebaut werden. Nun soll zumindest Platz geschaffen werden, um 1000 in ganz Österreich in einer Arbeitsstiftung unterbringen zu können. Das ist wenig genug, allein in der Steiermark sind laut dem AMS 5600 Leiharbeiter (plus 62 Prozent gegenüber März 2008) arbeitslos.

    Geld fehlte. Die Verhandlungen spießten sich am Geld. Nach den Plänen für eine Stiftung mit 2000 Plätzen hätten sich die Kosten auf 7,5 Millionen Euro belaufen. 20 Prozent davon, das sind 1,5 Millionen Euro, hätten die Leiharbeiterfirmen beitragen sollen. Da gab es Widerstand. Bei 1000 Stiftungsteilnehmern wird der Gesamtaufwand auf fünf Millionen reduziert, die Leiharbeiterfirmen sollen somit eine Million Euro übernehmen. Die Hälfte, also 2,5 Millionen, sollen das AMS und die Länder aufbringen, die restlichen 30 Prozent müssten Arbeiter- und Wirtschaftskammer zahlen. Die neue Stiftung soll nach Ostern fixiert werden.

    Abgemagertes Modell. Noch aber ist einiges zu klären. Welcher Beitrag kommt schlussendlich von den Ländern? Wie teilen Arbeiter- und Wirtschaftskammer die ihnen zugedachte Summe auf? Schwierige Verhandlungen stehen noch bevor. Aber: "Bedenken der Wirtschaft wurden berücksichtigt", das ganze Modell sei jetzt wesentlich stärker praxisorientiert, meint der zuständige Spartenobmann in der Wirtschaftskammer, Gerhard Flenreiss. In der Gewerkschaft bedauert Rainer Wimmer, dass es nur zu einem deutlich abgemagerten Modell kommen wird. Immerhin, sagt Flenreiss, sei die Gefahr, dass "nur nutzlose Kurse veranstaltet werden" nun geringer. Im AMS Steiermark erklärte Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe bei der Präsentation der Arbeitslosenzahlen mehrfach, dass Leiharbeitsfirmen immer wieder rasch Arbeitsuchende aus dem AMS in Arbeitsstellen überführen. Andererseits würden beim Abbau von Leiharbeitern diese vielfach wieder umgehend ans AMS zurück gestellt.

    HELLFRIED SEMLER

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