Weltbank versucht Rückzug von Banken aus Osteuropa zu verhindern
Italienische und österreichische Banken leiden besonders unter der Krise in Osteuropa. Abzug von Kapital hätte negative Folgen für betroffene Länder und Banken.
Die Weltbank will einen Abzug von
Bankenkapital aus den krisengeschüttelten Ländern Osteuropas
verhindern. Seine Organisation führe Gespräche mit in der Region
engagierten Banken, sagte Weltbank-Präsident Robert Zoellick in einem
am Sonntag veröffentlichten Interview der italienischen Zeitung
"Corriere della Sera". Auch die Europäische Bank für Wiederaufbau und
Entwicklung (EBRD), die Europäische Investitionsbank (EIB) und die
Regierungen bemühten sich darum, dass die Banken kein Kapital aus
diesem Teil Europas abzögen.
. Österreichische Banken betroffen. Sollten westliche Banken tatsächlich unter Druck stehen, ihr
Engagement in Osteuropa einzuschränken, hätte dies negative Folgen
sowohl für die betroffenen Länder als auch für die Banken. "Wenn die
Banken ihre Investitionen abziehen würden, müssten sie hohe
Abschreibungen machen und Verluste akzeptieren", sagte Zoellick.
Italienische und österreichische Banken leiden besonders unter der
Krise in Osteuropa. UniCredit ist über die Bank Austria der größte
Kreditgeber in Zentral- und Osteuropa. Auch Raiffeisen International
(RI) und Erste Bank sind groß in Osteuropa engagiert.














