Lopatka für Gehaltslimits in staatsnahen Betrieben
Mit Finanzstaatssekretär Lopatka hat sich erstmals ein VP-Regierungsmitglied für ein Gehaltslimit für Manager in staatsnahen Betrieben ausgesprochen. "Ich habe kein Verständnis, wenn Manager in steuerlich stark subventionierten verstaatlichen Betrieben ein höheres Gehalt haben, als der Bundespräsident", so Lopatka gegenüber "Österreich". Der Bundespräsident verdient 22.848 Euro brutto monatlich.
Vor allem, wenn die Manager ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, fehle ihm "jedes Verständnis für die bisherigen Gagen", so Lopatka. Als Beispiel nannte er Manager der ÖBB, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hätten - er verwies er u.a. auf den wachsenden Schuldenstand des Unternehmens. Außerdem will Lopatka in Zukunft Sonder-Ausschüttungen bei staatsnahen Betrieben an erbrachte Leistungen knüpfen. "Ich wehre mich dagegen, dass Manager automatisch Erfolgsprämien bekommen, ohne sie verdient zu haben."














