Abkommen für Zusammenarbeit
Italien und Kärnten wollen enger zusammenrücken.
Allen Sprachgrenzen zum Trotz: Erstmals haben die Kärntner Exporte nach Italien im Jahr 2007 die Ein-Milliarden-Grenze überschritten, während die Importe von Italien nach Kärnten ein Volumen von 605 Millionen erreicht haben.
Positive Zahlen.
Holz und Umwelttechnik punkten vor Schuhen, Mortadella und Vino. Auch bei den Ansiedlungen italienischer Firmen in Kärnten gibt es positive Zahlen. "Es gibt bereits mehr Ansiedlungen italienischer Firmen in Kärnten, als aus Deutschland", berichtet die Chefin der Entwicklungsagentur Kärnten, Sabrina Schütz. Um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern zu intensivieren, wurde erstmals eine Informationsveranstaltung für Wirtschaftstreibende beider Regionen in Kärnten abgehalten.
Initiative.
Die Initiative setzten der italienische Honorarkonsul in Kärnten, Heimo Penker und der Botschafter der Republik Italien in Wien, Massimo Spinetti, bzw. dessen umtriebiger Sekretär Andrea Vitolo. Dabei wurden gleich Nägel mit Köpfen gemacht: Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Udine, Marco Bruseschi, unterzeichneten ein Übereinkommen in den Bereichen Lebensmittel, Design, Energie und Umwelt eng kooperieren und gemeinsame Projekte entwickeln zu wollen. Ein Fachausschuss wird dafür gegründet werden.












