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    Zuletzt aktualisiert: 24.01.2009 um 16:29 UhrKommentare

    Visionen für ein heißeres Kärnten

    Erneuerbare Energie bremst den Klimawandel, kann ihn aber nicht stoppen. Es wird Anpassung brauchen.

    Egal, welche hehren Ziele Kärnten sich in Sachen Erneuerbare Energie noch stecken wird: Bestimmte Aspekte des Klimawandels sind bereits jetzt Faktum. Nicht mehr umkehrbar. Und insofern ein Thema, mit dem wir uns arrangieren sollten.

    Wasserknappheit. "Es ist eine Tatsache, dass es wärmer wird. Diskutiert wird in Wissenschaftskreisen nur noch, wie groß der Einfluss des Menschen dabei ist, weil dem derzeitigen Klimawandel offenbar auch eine natürliche Komponente zugrunde liegt", sagt Landesrätin Nicole Cernic (SP), auf deren Initiative hin seit Anfang 2009 eine "Kärntner Klimaanpassungsstrategie" erarbeitet wird. Die Erwärmung ist global wie lokal messbar. In Klagenfurt etwa ließ sich zwischen 1952 und 2005 eine stetige und deutliche Zunahme der "Tropentage" (Lufttemperaturen über 30 Grad Celsius) nachweisen. Ausgehend davon ist anzunehmen, dass die mittleren Temperaturwerte in Kärnten bis 2050 um zwei bis drei Grad ansteigen werden. Der Niederschlag wird an der Alpensüdseite tendenziell weiter abnehmen. Wasserknappheit, die Notwendigkeit zur Gebäudekühlung, das wird auch die Energiewirtschaft in eine neue Situation bringen.

    Wirtschaftliche Folgen. "Unsere Aufgabe ist es, jene Bereiche abzustecken, auf die der Klimawandel zu allererst Auswirkungen zeigen wird", sagt Harald Tschabuschnig, Chef der Umweltabteilung des Landes und Leiter der Arbeitsgruppe für die "Klimaanpassungsstrategie". Als Beispiele nennt er den Tourismus, die Landwirtschaft, aber auch Forst- oder Wasserwirtschaft. Da stellen sich Fragen wie: Wie kann man die landwirtschaftliche Produktion neuen Bedingungen wie langen Trockenperioden anpassen? Wie kann der Wintertourismus auf ein Ansteigen der Schneefallgrenze reagieren? Welche Folgen haben weniger Nebel- und mehr Sonnentage für die Industrie? Und: Wo zeichnen sich positive Auswirkungen des Klimawandels ab?

    Antworten. Um solche Fragestellungen auf hohem Praxisniveau zu klären, werden laut Tschabuschnig in einem nächsten Schritt die externen Partner aus den einzelnen Sektoren in die Erstellung der Klimaanpassungsstrategie eingebunden. "Spätestens Ende dieses Jahren wollen wir so einen Maßnahmenkatalog für alle betroffenen Bereiche erarbeitet haben", sagt Tschabuschnig.

    Kärnten Vorreiter. Nicole Cernic betont, dass Kärnten damit das erste Bundesland Österreichs ist, das sich mit der Entwicklung einer eigenen regionalen Strategie auf den Klimawandel einstellen wird. Ende der Serie

    JOHANNA BAINSCHAB

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