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    Zuletzt aktualisiert: 19.01.2009 um 14:32 UhrKommentare

    Steirische Sozialpartner erstellten Energiestrategie 2020

    Die steirischen Sozialpartner haben am Montag ihre gemeinsame, ein Jahr lang vorbereitete "Energiestrategie 2020" für die Steiermark präsentiert.

    Foto © APA

    Unter Berücksichtigung von EU-Klimaschutz- und Energiezielen, ökonomischen Notwendigkeiten und technischer Machbarkeit habe man "harte Fakten und realistische, nachprüfbare Potenziale auf den Tisch gelegt". Dazu wurden auch drei Energieszenarien für die Zusammensetzung des Energiemix der Steiermark 2020 erstellt. In einem Szenario wird eine 36-prozentige Zunahme des Energiebedarfs (laut WIFO-Prognose) von 2005 bis 2020 angenommen, in einem zweiten das Halten des Verbrauchs und in einem dritten eine 20-prozentige Reduktion gegenüber 2005.

    Potenzialeinschätzung. Man habe bei der Erstellung die Grundenergieversorgung außer Streit gestellt, die Strategie enthalte eine nachvollziehbare Potenzialeinschätzung bei erneuerbaren Energie, sagte der Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark (IV), Jochen Pildner-Steinburg. Der Strategieplan, den man auch der Landesregierung bereits vorgelegt habe, enthebe die Politik aber nicht ihrer Arbeit. Nach Einschätzung der Sozialpartner seien 22 bis 30 Prozent Ökoenergie in der Steiermark bis 2020 möglich. Weiters erforderlich seien konsequentes Energiesparen, Ausbau erneuerbarer Träger sowie zielgerichteter Ersatz fossiler Energie durch erneuerbare Träger. Das EU-Ziel, bis 2020 rund 34 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Trägern zu erreichen, werde sich nicht umsetzen lassen.

    Niedrige Betriebskosten.AK-Präsident Walter Rotschädl plädierte für energiebewusstes Verbrauchsverhalten, was niedrigere Betriebskosten bedeute. Konsumenten hätten es durch ihre Kaufentscheidung für ein energieeffizientes Produkt in der Hand, die hohen jährlichen Zuwachsraten beim Energieverbrauch zu verringern. Rotschädl und ÖGB-Präsident Horst Schachner sehen auch in der Dämmung von Gebäuden eine Chance, die Kosten dafür dürften aber nicht nur die Mieter tragen.

    Sanierungsbedürftige Häuser. Derzeit würden laut Rotschädl jährlich nur ein Prozent der sanierungsbedürftigen Häuser in der Steiermark angegangen. Mit Förderung oder steuerlichen Anreizen lasse sich diese Zahl auf drei Prozent steigern. "Das bedeutet Wertschöpfung und Jobsicherung in der Steiermark", so Schachner. Man habe rund 500.000 Häuser im Land, davon seien rund 300.000 Sanierungsfälle, von denen 50 Prozent über 30 Jahre alt seien.

    Biomasse. Für Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski sind neben der Wasserkraft noch bei Biomasse und Solarenergie brachliegende Potenziale. Man gehe davon aus, dass der Beitrag der erneuerbaren Energie bis 2020 um 59 Prozent im Vergleich zu 2005 ausgebaut werden könne. Für die Biomasse sehe man die größten Chancen im Wärmebereich, aber auch bei der Ökostromerzeugung und in der Nutzung von Biogas im Verkehrssektor.


    Fakten

    Es wurden drei Energieszenarien für die Zusammensetzung des Energiemix der Steiermark 2020 erstellt. In einem Szenario wird eine 36-prozentige Zunahme des Energiebedarfs (laut WIFO-Prognose) von 2005 bis 2020 angenommen, in einem zweiten das Halten des Verbrauchs und in einem dritten eine 20-prozentige Reduktion gegenüber 2005.

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