Rückläufige Entwicklung von Kärntner Gewerbe und Handwerk
Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria zeigt Rückgang von öffentlichen und privaten Aufträgen in investitionsgüternahen Branchen.
Das vierte Quartal 2008 hat in Kärnten eine rückläufige Entwicklung für die investitionsgüternahen Branchen und auch einen Rückgang im konsumnahen Bereich gebracht. Das geht aus einer Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria bei 377 Kärntner Gewerbe- und Handwerksbetrieben mit insgesamt 5149 Beschäftigten hervor. Die Geschäftslage werde schlechter beurteilt als im vierten Quartal 2007, teilt Wirtschaftskammer Spartenobmann Klaus Peter Kronlechner laut Austria Presse Agentur (APA) am Dienstag mit.
Nachfrage gesunken.
In den investitionsgüternahen Branchen ist der durchschnittliche Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent gesunken. Ausschlaggebend dafür war ein Rückgang sowohl der öffentlichen Aufträge (minus 2,5 Prozent) als auch der privaten und gewerblichen Nachfrage (minus 10,8 Prozent).
Mitarbeiterbindung.
Im konsumnahen Bereich hat sich der Saldo aus Unternehmen mit Umsatzsteigerungen und Umsatzrückgängen um 16 Prozentpunkte verschlechtert. Die Schwankungen im Kärntner Gewerbe seien aber nicht so dramatisch wie in anderen Branchen. "Die Mitarbeiterbindung ist bei uns deutlich ausgeprägt", erklärte Kronlechner. Die Erwartungen der Unternehmer für das erste Quartal 2009 seien jedoch zurückhaltend.
Beschäftigte.
78 Prozent der Kärntner Gewerbe- und Handwerksbetriebe gaben an, den Beschäftigtenstand in den kommenden Monaten halten zu wollen. Fünf Prozent der Betriebe beabsichtigen Personal einzustellen und 17 Prozent befürchten, den Beschäftigtenstand reduzieren zu müssen.
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In investitionsgüternahen Branchen ist der durchschnitt-














