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    Zuletzt aktualisiert: 07.01.2009 um 13:47 UhrKommentare

    Gaskrise: Energielenkungsbeirat tagt

    Die Eskalation im Gasstreit zwischen Kiew und Moskau hat am Dienstag auch in Wien bereits Krisenstäbe aktiv werden lassen. Ministerium: Grundversorgung der Haushalte sei gesichert.

    Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner meint, dass die Haushalte nicht betroffen seien.

    Foto © APWirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner meint, dass die Haushalte nicht betroffen seien.

    Wegen des totalen Lieferstopps von russischem Erdgas ist heute, Mittwochnachmittag, in Wien der Energielenkungsbeirat im Wirtschaftsministerium zusammen getreten. Unter Vorsitz von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) sind mehr als 30 Vertreter von Ministerien, Sozialpartnern, Energieunternehmen sowie Experten versammelt, um über die aktuelle Lage und mögliche Maßnahmen zur Sicherung der Gasversorgung zu beraten. Die Anhörung des Beirates ist Voraussetzung für eventuelle Lenkungsmaßnahmen des Wirtschaftsministers. Für heute sei aber jedenfalls keine Verordnung geplant, hieß es aus dem Ministerium.

    Statusbericht. Die Energie-Control und die Austrian Gas Grid Managment AG (AGGM) liefern einen Statusbericht zur Lage, auch über Empfehlungen an den Wirtschaftsminister wird diskutiert. Anschließend findet um 15 Uhr eine Pressekonferenz statt.

    Zweite Russlandkrise. Bereits im Jänner 2006 trat der Beirat zusammen, als schon damals der Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland eskaliert war. Österreich hatte gerade die Ratspräsidentschaft übernommen. Zu einer österreichischen Notverordnung zur Sicherung der Gasversorgung, insbesondere der Haushalte, war es jedoch im Jahr 2006 nicht gekommen.

    Schnelle Entschärfung möglich. So schnell wie die Krise ausgebrochen ist, so schnell könnte sie auch wieder entschärft werden, erklärte ein Vertreter der E-Control vor Sitzungsbeginn. Innerhalb von vier bis fünf Stunden würde wieder Gas in Österreich eintreffen, sobald Moskau den Gashahn wieder aufdreht. Der Druck in den Leitungen sei nämlich nach wie vor vorhanden.


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