Rückenwind für Windtec
Wie sich Klagenfurter Windradentwickler zum Weltmarktführer hinauf gearbeitet haben und warum man nun 30 zusätzliche Mitarbeiter sucht.

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"Das ist unser Wachstumsmarkt," deutet Windtec-Geschäftsführer Martin Fischer auf das große Kuchen-Stück eines Kreisdiagramms, dass den Energiebedarf darstellt. Das große Kuchenstück sind jene 79 Prozent des Energiebedarfs, die aus fossiler Energie gedeckt werden. "Diese wollen wir mit unserer Windrad-Technologie ersetzen", erklärt Fischer.
Erfolgreich. Schritte in die richtige Richtung wurden in den vergangenen Jahren schon zur Genüge gesetzt. Von 2005 bis 2008 stieg der Umsatz von zwei auf 48 Millionen Euro, die Anzahl der Mitarbeiter von 17 auf 105. Das Geheimnis der Erfolges? "Da gibt es keines", winkt Geschäftsführer Fischer ab. "Wir erarbeiten Komplettlösungen, das unterscheidet uns von den Mitbewerbern." So werden in Klagenfurt nicht nur einzelne Teile eines Windrades entwickelt und optimiert, sondern immer das gesamte Rad auf einmal betrachtet und auf Verbesserungsmöglichkeiten untersucht. "Bei uns arbeiten Physiker, Elektrotechniker, Maschinenbauer und Softwareentwickler Hand in Hand." So war es auch von Kärnten aus kein Problem ist zum Weltmarktführer in diesem Technologiebereich zu werden. "Denn Top-Entwickler kosten ja in Korea gleich viel wie in Amerika oder eben in Klagenfurt."
Neue Mitarbeiter gesucht. Wachstumsgrenze nach oben kennt Fischer vorerst keine. "Derzeit suchen wir mindestens 20 neue, hochqualifizierte Mitarbeiter. Dem Verkauf haben wir sogar kurzfristig einen Stopp verordnet, weil wir mit der Entwicklung nicht nachkommen." Dafür, dass diese Erfolgsgeschichte noch länger fortgeschrieben wird, sorgt auch die Grundeinstellung der Firma. "Wir wollen nicht jetzt einen Boom ausnutzen und damit viel Geld verdienen. Wir wollen nachhaltig wachsen und am Energiesektor etwas bewegen."














