Geschäftsstraßen verlieren an Bedeutung
Nur jede 20. Einkaufsstraße ist von überregionaler Bedeutung. Am meisten besucht ist die Wiener Kärntner Straße.

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Österreichs Geschäftsstraßen verlieren laut einer
Studie an Bedeutung. Weniger als zehn Prozent können sich langfristig
durchsetzen und an Passantenzahlen und Umsätzen zulegen und lediglich
jede 20. ist von überregionaler Bedeutung, ergab eine aktuelle
Erhebung des Standortplaners RegioPlan, die am Freitag veröffentlicht
wurde.
Bedürfnisse der Verbraucher. In Zukunft dürfte es weniger Handelszonen geben. Diese werden
dafür größer und bedeutender sein. Die Bedürfnisse der Verbraucher
hätten sich geändert und sie wollten so viel wie möglich auf einmal
erledigen. Je größer die Zone, umso besser könne der Wunsch erfüllt
werden, so die Planer.
Einkaufszentren. Ob es sich dabei um Einkaufszentren oder Innenstädte handelt, sei
nicht entscheidend. Meist hätten künstlich geschaffene Standorte wie
Fachmarktzentren oder Shopping-Center gegenüber Einkaufsstraßen die
Nase vorn.
Wiener Straßen. Die meistbesuchten Einkaufsstraßen waren im heurigen Jahr die
Kärntner Straße, gefolgt vom Graben und der Inneren Mariahilfer
Straße, alle in Wien gelegen. Rang vier wurde von der Linzer
Landstraße eingenommen und den fünften Rang erreichte die Maria
Theresien-Straße in Innsbruck.














