Zwischen 50 und 100 Euro für Kärntner Pendler
Verkehrsverbund koordiniert die Auszahlung des Pendlergelds. Anträge ab Anfang Jänner.
Eines stellt Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Heschtera gleich klar: "Die Anträge für das Pendlergeld kann man erst ab Jänner einreichen." Derzeit werden noch letzte Details geklärt, im Grunde ist aber schon klar, wie die drei Millionen Pendlergeld, die die Landesholding am Mittwoch beschlossen hat, unters pendelnde Volk gebracht werden.
Anträge. Bei den Bahnhöfen und Bezirkshauptmannschaften sowie im Internet wird es die Anträge geben. Nachgewiesen werden müssen der Wohnort, der Ort der tatsächlichen Dienststelle und das Einkommen. Mit einer Bestätigung des Dienstgebers erspart man sich den jeweiligen Einzelnachweis. Wer monatlich unter 2100 Euro brutto verdient, hat gute Chancen auf das Pendlergeld.
Tarifzonen. Die Höhe hängt schließlich von der Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ab. Bei einer Entfernung zwischen vier und sieben Tarifzonen - der Maßeinheit des Verkehrverbundes - gibt es 50 Euro, bei bis zu zwölf Zonen 75 und ab 13 Zonen 100 Euro. Wobei das Geld nicht in bar sondern in 25 Euro Gutscheinen ausbezahlt wird. Diese können dann entweder in Fahrkarten für die Öffis eingetauscht oder bei einigen Partner-Tankstellen der Aktion zum Tanken verwendet werden. Heschteras Wunsch: "Vielleicht gelingt es uns damit ein wenig die Sensibilisierung hin zum öffentlichen Nahverkehr zu schaffen."














