Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 05:34 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
 
Die AUA will wieder wachsen Cameron will "eigenes Haus" in Ordnung bringen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Wirtschaft Nächster Artikel Die AUA will wieder wachsen Cameron will "eigenes Haus" in Ordnung bringen
Zuletzt aktualisiert: 10.11.2008 um 20:11 UhrKommentare

Mitarbeiter "passiviert"

Von den 500 Telekom-Mitarbeitern, die als erste gehen müssen, sind 70 aus Kärnten. Sie bekommen ihr Grundgehalt weiter, aber die Arbeit ist weg.

Seit gestern steht es schwarz auf weiß fest: Die Kündigungswelle bei der Telekom trifft in Kärnten 70 Telekom-Beamten. Zunächst. Die ersten von ihnen werden bereits im Dezember nach Hause geschickt. Bei vollen Bezügen - aber ohne Zulagen, die zirka ein Drittel des Nettogehalts ausmachen. Dennoch spart sich die Telekom mit dieser Maßnahme zehn Prozent der Gesamtpersonalkosten, da das Sparen der Zulagen auch steuerliche Vorteile bringt.

Gekündigte Fernmeldetechniker. Unter den Gekündigten sind auch etliche Fernmeldetechniker, an denen der Arbeitsmarkt allerdings nicht sonderliches Interesse hat: Die Telekom ist in Österreich die einzige Firma, die Telefonleitungen verlegt. Durch natürliche Abgänge kann sich die Telekom in Kärnten nichts sparen. Die Mitarbeiter sind mit einem Durchschnittsalter von 47,5 Jahren vergleichsweise alt, aber noch lange nicht reif für die Rente. "Da es in den letzten Jahren Sonder-Pensionierungen gegeben hat, wird heuer genau ein einziger Mitarbeiter in Pension gehen", sagt der Kärntner Betriebsrat Harald Valant. Es verbleiben 89 Angestellte 428 Beamte, drei Lehrlinge und 62 Leasing-Mitarbeiter bei der Telekom in Kärnten.

Österreichweit. Wie sieht es österreichweit aus? Wie berichtet, müssen noch heuer 500 Leute gehen, mit Ende 2009 sollen bereits 1400 Mitarbeiter abgebaut sein. Weil aber zwei Drittel der Festnetz-Mitarbeiter als pragmatisierte Beamte unkündbar sind, hat das Management wenig Spielraum. Modelle für "Golden Handshakes", also Abschlagszahlungen und für Sozialpläne passierten gestern den Aufsichtsrat. Bisher hält sich der Andrang jedenfalls in Grenzen, nur wenige der betroffenen Mitarbeiter wollen die Angebote annehmen. All jenen, die sich weigern, droht die "Passivierung". Passivierung, "was nicht nur grauslich klingt sondern auch grauslich ist", wie es ein Gewerkschafter ausdrückt.

Aktie im Sinkflug. Die Telekom war 2000 an die Börse gegangen, 27,37 Prozent verblieben beim Bund. Der Ausgabekurs von neun Euro gab gleich beim Start deutlich nach, Aktuell liegt der Kurs bei 10,50 Euro.

EVA GABRIEL

Festnetz schrumpft

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Festnetzanschlüsse um knapp acht Prozent verringert.

Um 47 Prozent ist das Betriebsergebnis auf 53 Millionen Euro eingebrochen.

KLEINE.tv

Yahoo kauft Tumblr-Blogs

Der bei jungen Leuten beliebte Blog-Dienst Tumblr gehört künftig zu Yaho...Noch nicht bewertet

 

Wirtschaftsblog

Roman Huber - Foto: Jürgen Fuchs

Kommentiert: Trends und News aus Wirtschaft und Hochfinanz.

 




Forum: Spüren Sie die Krise?

Fotolia: Light Impression

Kleine Zeitung Akademie

Wissen für Leser: Die Kleine Zeitung Akademie bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu den Themen Journalismus, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Proftieren auch Sie vom Know-how unserer Mitarbeiter!

 

Wirtschaft-Fotoserien

Die Primus-Gala und ihre Gewinner 

Die Primus-Gala und ihre Gewinner

 

Lebe deinen Plan!

Service

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang