Drogeriemarkt dm will ab 2009 in allen Filialen Arzneien verkaufen
Die Drogeriemarktkette dm will den umstrittenen Versandhandel mit Arzneien weiter ausbauen. Vom nächsten Jahr an sollen alle mehr als 1.000 deutschen dm-Märkte mit einem "Pharma Punkt" ausgestattet werden.

Foto © http://www.dm.de
Entsprechende Pläne des
Karlsruher Unternehmens kündigte Geschäftsführerin Petra Schäfer am
Donnerstag in Berlin an. Bei dem Bestell- und Abholservice arbeitet
dm mit der Versandhandelsapotheke Europa Apotheek im niederländischen
Venlo zusammen.
Langer Rechtsstreit.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im März nach jahrelangem
Rechtsstreit entschieden, dass Versandapotheken für ihren Vertrieb
den Dienst von Drogeriemärkten in Anspruch nehmen dürfen.
Gesundheit gefährdet?
Auch der Drogerie-Diskonter Schlecker hat seinen Handel mit
Medikamenten ausgebaut. Das Unternehmen bietet nach früheren
Meldungen in über 11.000 Märkten von Schlecker, Ihr Platz und Drospa
Bestellshops der niederländischen Versandapotheke Vitalsana an. Der
Deutsche Apothekerverband (DAV) ist gegen den Verkauf von
Medikamenten in den Drogeriefilialen, weil er die Gesundheit von
Patienten gefährdet sieht.
Features
Fakten
In Österreich ist dm mit 354 Standorten vertreten. Die Drogeriemarktkette konnte im Geschäftsjahr 2007/08 ihren Expansionskurs erfolgreich fortsetzen.














