Saubermacher will in Rumänien schrittweise wachsen
Das Rumänien-Engagement des steirischen Abfall-Dienstleisters Saubermacher soll langsam wachsen.

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In den
beiden Städten in Siebenbürgen, Sibiu (Hermannstadt) und Sighisoara
(Schäßburg) hat man bereits Beteiligungen und einer leistungsfähigen,
EU-konformen Deponie. Ziel ist es, sich weiter lokal zu engagieren
und auch einmal in der größeren Stadt Targu Mures einzusteigen, so
Eigentümer Hans Roth bei einem Lokalaugenschein in Rumänien.
Investitionen. Trotz der internationalen Finanzkrise will sich Saubermacher
vorerst nicht von Investitionen in die gesamte Infrastruktur des
Unternehmens abschrecken lasse. Wie Roth gegenüber der APA erklärte,
habe man an Investitionen in den kommenden drei Jahren bis zu 110
Millionen Euro in Österreich und in Osteuropa ins Auge gefasst. Wie viel
man davon realisieren werde, hänge auch von der
gesamtwirtschaftlichen Situation in Europa ab. "Es ist wahrscheinlich
gut, ein Zeichen zu setzen", so Roth, allerdings könne man auch nicht
sagen, wie die Lage schon nächste Woche sein werde.
Mehrheitsbeteiligung. In den beiden Städten in Zentral-Rumänien hat Saubermacher eine
Mehrheitsbeteiligung von jeweils 51 Prozent an der Schuster Ecologic
bzw. der Schuster Ecosal s.r.l., die von dem 52-jährigen Siebenbürger
Deutschen Horst Schuster 1996 gegründet wurden. In Sibiu, der
EU-Kulturhauptstadt 2007, wird bei rund 155.000 Einwohnern für etwa
40.000 Haushalte in der Stadt sowie in rund 24 Gemeinden die
Sammlungs- und Entsorgungstätigkeit durchgeführt, dazu kommt noch die
Straßenreinigung. 333 Mitarbeiter sorgten hier zuletzt für einen
Umsatz von 3,5 Millionen Euro.
150 Mitarbeiter. In Sighisoara arbeiten bei der Saubermacher-Schuster Ecosal s.r.l.
rund 150 Angestellte, die die Kommunalabfälle von rund 25.000
Haushalten in dem "siebenbürgischen Nürnberg" sammeln, entsorgen und
zusätzlich die Straßenreinigung durchführen. Zuletzt wurde hier ein
Umsatz von 1,9 Millionen Euro erzielt. Etwas außerhalb von Sighisoara wird
eine isolierte Mülldeponie nach EU-Umweltvorschriften betrieben. Dies
sei deshalb von Bedeutung, so der Saubermacher-Manager Zsigmond
Vucic, weil es eine von fünf derartigen in ganz Rumänien ist. Alle
anderen müssten in den Jahren 2009 bis 2012 geschlossen werden.
Seitens der rumänischen Regierung sei vorgesehen, dass jeder der 41
Kreise des Staates eine solche Deponie betreibe.
Noch keine Mülltrennung. Derzeit wird von Saubermacher noch keine Mülltrennung
durchgeführt, die entsprechende Infrastruktur müsse erst aufgebaut
werden, auch wenn man schon auf der Deponie Sighisoara einen Versuch
gestartet habe, etwa PET-Flaschen händisch zu trennen. Begonnen werde
mit Altpapier, ansetzen wollen man auch in Schulen, um das
entsprechende Bewusstsein bereits bei den Jugendlichen zu schaffen.














