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    Zuletzt aktualisiert: 09.10.2008 um 18:39 UhrKommentare

    Der Preis der Freiheit im Hühnerstall

    Mit Jahresende ist in Österreich Schluss mit Käfig-Hennenhaltung, nicht aber in anderen EU-Ländern. Billig oder frei, ist jetzt die Frage.

    Foto © AP

    Keine Frage, die heimischen Hendl-Bauern zählen zu den Vorreitern, was die Umstellung von Käfighaltung auf Boden- oder Freilandhaltung betrifft. In der Steiermark sind gerade die letzten Betriebe dabei, umzustellen, bevor am 1. Jänner in Österreich das Verbot für Käfighaltung in Kraft tritt. Der Haken: In fast allen anderen EU-Ländern kommt das Verbot erst 2012.

    Aus Regalen verbannt. Das führt zu Problemen, die die Stimmung der Bauern am heutigen Welt-Ei-Tag trüben. Während bei der Frischware schon fast alle heimischen Lebensmittelketten - darunter auch Spar und Rewe - Käfigeier aus den Regalen verbannt haben, wird in der Gastronomie und der Verarbeitungsindustrie noch oft auf Eier aus dem Käfig zurückgegriffen. Weil sie billiger sind.

    Auf Ware sitzen bleiben. Hier haben Bauern und Tierschutzvereine Bedenken, dass die Verarbeiter künftig billige Käfigeier aus dem Ausland importieren und die heimischen Bauern, die jetzt auf tierfreundliche Haltungsform umsteigen, auf ihrer naturgemäß teureren Ware sitzenbleiben. Der Präsident der Landwirtschaftskammer und die Geflügelhalter fordern daher eine generelle Kennzeichnungspflicht: "Das heißt, dass auf Nudeln oder Mayonnaise darauf steht, ob die verwendeten Eier aus Käfig- oder alternativer Haltung kommen", so Wlodkowski.

    Rückenwind erhält er dabei vom Handel: "Wir wollen unsere Lieferanten dazu bewegen, auch bei Verarbeitungsprodukten die Herkunft der Eier anzugeben", sagt Spar-Sprecher Robert Renz. "Entscheidend" ist laut Wlodkowski "die Einstellung der Konsumenten". Ob sie (wie schon bei Frischeiern) nun bereit sind, für Nudeln & Co. etwas mehr zu bezahlen, wenn die Hersteller auf Käfigeier verzichten. Das sei der Knackpunkt in Zeiten der Teuerung.

    ULRICH DUNST

    Rund um das Ei

    Der Welt-Ei-Tag wird am Freitag gefeiert.

    236 Eier verbraucht ein Österreicher pro Jahr.

    Ein Drittel davon sind Frischeier.

    Kennzeichen: 0 gilt für Bioeier, 1 für Freiland-, 2 für Boden- und 3 für Käfighaltung.

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