Immer mehr Gäste aus den neuen EU-Ländern
Der Anteil von Urlaubern aus den zwölf neuen EU-Mitgliedsstaaten hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.

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Die EU-Osterweiterung wirkt sich positiv auf den österreichischen Tourismus aus. 4,8 Millionen Mal übernachteten Gäste aus den neuen EU-Staaten vergangenes Jahr in Österreich (ohne Rumänien und Bulgarien). Vor zehn Jahren lag dieser Wert bei 2,3 Millionen. Auch die Zahl der Nächtigungen von Urlaubern aus Bulgarien und Rumänien ist stark gestiegen. Das ergab eine aktuelle Auswertung der Statistik Austria anlässlich des heutigen "Europäischen Tages des
Tourismus".
Fast 90 Prozent der Touristen aus der EU. Die neuen EU-Länder gehören zwar zu jenen mit den höchsten
Zuwachsraten, insgesamt liegt ihr Nächtigungsanteil mit 6,3 Prozent
aber auf vergleichsweise geringem Niveau. Die überwiegende Mehrheit der Gästenächtigungen in Österreich ist
aber noch immer auf Aufenthalte von Gästen aus den alten
EU-Mitgliedsländern zurückzuführen. Im Jahr 2007 beliefen sich die
Nächtigungen von Gästen aus den EU-Mitgliedsländern
insgesamt auf 78,05 Millionen, was einem Anteil von 88,3 Prozent an
den Nächtigungen ausländischer Gäste insgesamt (88,42 Millionen)
entspricht.
Hälfte der Urlauber sind Deutsche. Im Zehnjahresvergleich ist die Anzahl der Gästenächtigungen aus
Deutschland zwar um 4,6 Millionen bzw. 8,8 Prozent gesunken, der
Anteil der deutschen Gäste ist aber mit 54,5 Prozent noch immer mit
Abstand am höchsten. An zweiter Stelle folgen die Niederlande mit
9,09 Millionen Nächtigungen, was einem Anteil von 10,3 Prozent entspricht.
Features
Herkunftsländer
54,5 Prozent der ausländischen Urlaubsgäste sind Deutsche.
Die Niederlande belegen mit 10,3 Prozent Platz zwei.
Aus den neuen EU-Staaten kamen 6,3 Prozent der Urlauber.














