Billiges Heizöl, aber volle Tanks
Ölpreis fällt auf ein Vier-Jahres-Tief. Heizöl und Treibstoffe sinken im Preis. Käufer von Heizöl haben wegen voller Tanks wenig davon.

Foto © APADer billgere Preis kommt für viele Kunden zu spät.
Die Nachfrage nach Öl lässt wegen der Wirtschaftskrise stark nach, die Folge ist ein Preisverfall beim Rohöl. Dadurch werden auch Heizöl und Treibstoffe deutlich billiger. Für die meisten Betreiber von Ölheizungen kommt die Preissenkung zu spät. Sie haben ihre Tanks in den letzten Wochen angefüllt, als der Preis ebenfalls sank.
Preis. Der Heizölpreis hängt wesentlich von der Liefermenge ab. Bei 1000 Litern kann man mit Preisvergleich und hartnäckigen Verhandlungen einen Preis um 60 bis 65 Cent je Liter erzielen. Dazu wird die Zustellpauschale von 36 Euro pro Lieferung geschlagen. "Hätten wir gewusst, dass Heizöl so viel billiger wird, wir hätten mit dem Kauf gewartet" - mehrere Leser der Kleinen Zeitung sagten das gestern in Anrufen. Sie hatten Heizöl vor etwa einem Monat um gut fünf Cent pro Liter teurer eingekauft.
Rohölpreis sinkt. Der Rohölpreis sinkt und sinkt. Die Nordseesorte Brent, die Leitsorte für Europa, kostet derzeit rund 45 Dollar je Fass, so wenig, wie vor vier Jahren. Den Rückgang in der Nachfrage zeigt auch der Auslastungsgrad der Raffinerien, der merklich um 1,9 Prozentpunkte nachgelassen hat und gegenwärtig bei 84 Prozent liegt. Der Ölpreis wird in nächster Zeit weiter sinken.
Treibstoffpreise. Auch bei den Treibstoffpreisen tut sich einiges. Diesel ist bereits unter einem Euro je Liter zu haben, laut Preiserhebung des Arbö in der Steiermark ab 0,965 Euro. Auch der Preis für Eurosuper ist erneut leicht zurückgegangen, ein Liter kostete gestern abends 0,902 Euro.
Features
Heizölpreis
Der Heizölpreis hängt wesentlich von der Liefermenge ab. Bei 1000 Litern kann man mit Preisvergleich und hartnäckigen Verhandlungen einen Preis um 60 bis 65 Cent je Liter erzielen. Dazu wird die Zustellpauschale von 36 Euro pro Lieferung geschlagen.














