27 Kündigungen bei RZ Holzindustrie
Ende Juli wurden 27 Mitarbeiter des Lavanttaler Unternehmens zur Kündigung angemeldet. Große Investition macht Arbeitsplätze überflüssig.
"Entweder wir investieren oder wir bleiben auf der Strecke", kommentiert ein Mitglied des Managements die aktuelle Entwicklung bei der Rieger und Zechmeister Holzindustrie (RZ) in Bad St. Leonhard. Am 31. Juli wurden 27 Mitarbeiter, davon 25 Arbeiter und zwei Angestellte, zur Kündigung angemeldet.
Große Investition.
"Wann die Personen dann tatsächlich gekündigt werden, ist derzeit noch nicht abzusehen, das hängt auch mit der Arbeitszeit im Betrieb zusammen", erklärt Josef Sibitz, Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice (AMS). Hintergrund der Kündigung ist eine Sechs-Millionen-Euro-Investition in neue Maschinen für das Werk in Bad St. Leonhard.
"Effizienter produzieren". "Dadurch produzieren wir effizienter und müssen wegen des Umbaus schon jetzt Mitarbeiter freisetzen", heißt es aus dem Unternehmen. Die Chance der Mitarbeiter, schnell wieder neue Arbeitsplätze zu finden, schätzt AMS-Chef Sibitz "nicht so schlecht" ein. "Wir suchen weiter Metaller im Lavanttal, wer will, wird umgeschult."














