Strabag sichert sich Straßenbau-Aufträge um 375 Millionen Euro
Die drei Projekte in Polen werden ab dem 3. Quartal in den Auftragsbüchern aufscheinen - ein 14 Kilometer langes Autobahn-Teilstück bringt allein 234 Millionen Euro.

Foto © APA"Dicke" Aufträge in Polen
Die polnische Strabag Sp. z o.o., eine Tochtergesellschaft der börsenotierten Strabag SE, hat Aufträge im Gesamtwert von 375 Millionen Euro erhalten. Die Bauzeit für jedes der drei
Projekte liegt zwischen 20 und 25 Monaten, wie die Strabag am Mittwoch mitteilte. Der größte der drei Aufträge umfasst den Neubau eines 14 km langen Abschnittes der Autobahn A1 von Belk nach Swierklany. Dieses Projekt hat ein Volumen von 233,8 Millionen Euro und wird gemeinsam mit der ebenfalls zum Strabag-Konzern gehörenden Heilit Woerner Budowlana Sp.
z o.o. realisiert.
Umfahrung. Darüber hinaus baut die polnische Strabag-Tochter als Generalunternehmer eine 16 km lange Umfahrung der Stadt Slupsk, die ein Abschnitt der Landstraße DK 6 von Sczczecin nach Gdansk ist. Der Auftragswert beläuft sich auf insgesamt 89 Millionen Euro, der
Strabag-Anteil auf 60 Prozent (53,5 Millionen Euro). Die Bauzeit dieses Straßenstückes beträgt 25 Monate. Die bestehende Landstraße DK 16 wird umgebaut und zu einer
Schnellstraße ausgebaut. Die Strabag hat den Zuschlag für einen 18,5 km langen Abschnitt in der Wojewodschaft Mazury erhalten. Der Wert beträgt 87,7 Millionen Euro. Das Projekt wird zu 100 Prozent von der Strabag durchgeführt.
Der Auftraggeber ist in allen Fällen die polnische Generaldirektion für Landesstraßen und Autobahnen. Die Projekte werden ab dem dritten Quartal 2008 im Auftragsbestand enthalten sein, heißt es in der Mitteilung.
Features
Der Konzern
Die österreichische Strabag SE gehört zu den fünf größten Bauunternehmen Europas. Der Konzern beschäftigt rund 60.000 Mitarbeiter an über 500 Standorten und erbringt eine Bauleistung von rund 11 Milliarden € jährlich.















