Österreichischer Pavillon auf der Expo eröffnet
Weltpremiere "Wintersonne" von Liquidloft eröffnet den Österreich-Auftritt. Die Veranstalter erwarten 400.000 Besucher im Austria-Pavillon.

Foto © APAAußenansicht des Austria-Pavillon
Unter dem Motto "Pura Austria" ist am Samstag
der österreichische Pavillon auf der Weltausstellung im
nordspanischen Saragossa eröffnet worden. Die Expo 2008 findet vom
14. Juni bis 14. September statt und läuft unter dem Thema "Wasser
und nachhaltige Entwicklung". "Österreich hat gerade in diesem
Bereich mit innovativer Umwelttechnologie und Wasserwirtschaft viel
zu bieten", erklärte Vize-Regierungskommissärin Gabriele Tschürtz im
APA-Gespräch.
Fakten
Der österreichische Expo-Geschäftsführer, Robert Punkenhofer, rechnet mit rund 400.000 Besuchern während der drei Monate dauernden Weltausstellung.
Weltpremiere.
Ähnlich innovativ will sich Österreich auch im kulturellen
Rahmenprogramm präsentieren. So wurde der Expo-Auftakt mit der gut
besuchten Weltpremiere von "Wintersonne" gefeiert. Die
Tanz-Performance der Wiener Künstlergruppe liquidloft, Gewinner des
Goldenen Löwen der Tanzbiennale von Venedig, ist ein Spiel aus
Videoprojektionen, Tanz, Musik und Lichteffekten. Zentrale Bühne der
Show ist eine überdimensionale, begehbare Schneekugel, in deren
Innenraum die Künstler durch fiktive Naturlandschaften gehen, sich am
Bergsee entspannen, auf dem Gletscher sonnen oder Skifahren.
Unterdessen zeigen Panorama-Videoprojektionen österreichische
Naturlandschaften an den Wänden des halbkreisförmigen Pavillons.
Gute Lage beim Expo-Eingang.
Dem Austria-Pavillon kommt vor allem die günstige Lage
direkt vor dem Expo-Eingang der "Pavillonbrücke" zugute. Der erste
Blick tausender Besucher fällt auf eine überdimensionale Fotografie
österreichischer Eis- und Schneelandschaft des Künstlers Walter
Niedermayrs, die auf einer beweglichen Lamellenwand installiert ist.
Im inneren des Pavillons erwartet die Besucher als erstes eine "walk
of fame" mit Aufnahmen von Alltagspersönlichkeiten und ihrer
Verbindung zum Wasser. Über den rampenartigen "walk of fame" geht es
hinauf in die obere Arena mit großartigen Panoramablick auf die
österreichische Bergwelt.
Features
Fakten
Mit dem futuristischen, vier Millionen Euro teuren Pavillon, einem
zweistöckigen, begehbaren Bergmassiv, will Österreich auf 512
Quadratmetern vor allem ausländischen Unternehmen seine Qualität und
Innovations-















