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Zuletzt aktualisiert: 14.06.2008 um 23:31 UhrKommentare

Österreichischer Pavillon auf der Expo eröffnet

Weltpremiere "Wintersonne" von Liquidloft eröffnet den Österreich-Auftritt. Die Veranstalter erwarten 400.000 Besucher im Austria-Pavillon.

Außenansicht des Austria-Pavillon

Foto © APAAußenansicht des Austria-Pavillon

Unter dem Motto "Pura Austria" ist am Samstag der österreichische Pavillon auf der Weltausstellung im nordspanischen Saragossa eröffnet worden. Die Expo 2008 findet vom 14. Juni bis 14. September statt und läuft unter dem Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung". "Österreich hat gerade in diesem Bereich mit innovativer Umwelttechnologie und Wasserwirtschaft viel zu bieten", erklärte Vize-Regierungskommissärin Gabriele Tschürtz im APA-Gespräch.

Fakten

Der österreichische Expo-Geschäftsführer, Robert Punkenhofer, rechnet mit rund 400.000 Besuchern während der drei Monate dauernden Weltausstellung.

Weltpremiere. Ähnlich innovativ will sich Österreich auch im kulturellen Rahmenprogramm präsentieren. So wurde der Expo-Auftakt mit der gut besuchten Weltpremiere von "Wintersonne" gefeiert. Die Tanz-Performance der Wiener Künstlergruppe liquidloft, Gewinner des Goldenen Löwen der Tanzbiennale von Venedig, ist ein Spiel aus Videoprojektionen, Tanz, Musik und Lichteffekten. Zentrale Bühne der Show ist eine überdimensionale, begehbare Schneekugel, in deren Innenraum die Künstler durch fiktive Naturlandschaften gehen, sich am Bergsee entspannen, auf dem Gletscher sonnen oder Skifahren. Unterdessen zeigen Panorama-Videoprojektionen österreichische Naturlandschaften an den Wänden des halbkreisförmigen Pavillons.

Gute Lage beim Expo-Eingang. Dem Austria-Pavillon kommt vor allem die günstige Lage direkt vor dem Expo-Eingang der "Pavillonbrücke" zugute. Der erste Blick tausender Besucher fällt auf eine überdimensionale Fotografie österreichischer Eis- und Schneelandschaft des Künstlers Walter Niedermayrs, die auf einer beweglichen Lamellenwand installiert ist. Im inneren des Pavillons erwartet die Besucher als erstes eine "walk of fame" mit Aufnahmen von Alltagspersönlichkeiten und ihrer Verbindung zum Wasser. Über den rampenartigen "walk of fame" geht es hinauf in die obere Arena mit großartigen Panoramablick auf die österreichische Bergwelt.


Fakten

Mit dem futuristischen, vier Millionen Euro teuren Pavillon, einem zweistöckigen, begehbaren Bergmassiv, will Österreich auf 512 Quadratmetern vor allem ausländischen Unternehmen seine Qualität und Innovations-kraft im Bereich der Wasser-wirtschaft vor Augen führen.

Foto

Foto © APA

Bild vergrößernLiquidloft bei ihrem AuftrittFoto © APA

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