Tankstellen-Boykott wegen Spritpreis
Steirische Pendlerinitiative plant Protestmaßnahmen.

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Die Preise für Diesel und Benzin treffen Pendler hart, die auf das eigene Auto angewiesen sind. Diese knapp 300.000 Steirer seien bereit zu Kampfmaßnahmen, so der Christgewerkschafter und Obmann der "Steirischen Pendlerinitiative", Franz Gosch. Wie schon Ende des Vorjahres rüstet die Pendlerinitiative zu einem landesweiten Tankstellen-Boykott. "Eine andere Sprache scheinen die Konzerne nicht zu verstehen", so Gosch. Er wirft den Ölfirmen kartellrechtliche Vergehen wie eine abgestimmte Preispolitik vor. Auch die Politik müsse die Steuerbelastung bei Treibstoff reduzieren.
Einen Tag nicht tanken.
Der Boykott geht so vor sich, dass die Teilnehmer an einem bestimmten Tag nicht tanken. Bei einer Aktion im Winter gab es Umsatz- und Frequenzrückgänge bis 30 Prozent. Diesmal hat die Pendlerinititive auch Kontakte nach Burgenland und Kärnten aufgenommen.














