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    Zuletzt aktualisiert: 14.04.2008 um 05:00 Uhr

    "Keiner ahnte, wie der Boom hier explodiert"

    Lokalaugenschein in Rumänien, wo auch Kärntner Firmen den EU-Sog nutzen. SW Umwelttechnik will flächendeckend mitmischen.

    Foto © Winkler

    Mühsam holpert das Pferdefuhrwerk durch die Schlaglöcher der Schotterstraße. Nur wenige Meter daneben stampfen riesige Baumaschinen das 21. Jahrhundert aus und in den Boden. "330 Betonpfeiler, 15 Meter hoch und 15 Tonnen schwer, haben wir in einem Monat aufgestellt", sagt Daniel Turtelea in sauberem Englisch. Der junge Rumäne ist Bauleiter für die fünf Hektar große Halle, die für einen Logistik-Konzern aufgestellt wird. Hier, an der Autobahn Bukarest-Pitesti, schießen Fabriksneubauten und Factory Outlets nur so aus dem Boden.

    "Goldenes Dreieck". Die gewaltigen Pfeiler, wegen der Erdbebengefahr extra stark ausgelegt, wurden nur wenige Kilometer weiter von einem Kärntner Unternehmen erzeugt. In Corbii Mari, im Herzen der Walachei und des "goldenen Dreiecks" Bukarest-Ploiesti-Pitesti, hat die SW Umwelttechnik AG auf 21 Hektar für zwölf Millionen Euro ein Betonwerk für Wasserschutz und Konstruktionsteile errichtet. "Anfang 2006 gab es hier noch keine Bautätigkeit. Der EU-Beitritt hat das dramatisch verändert. Keiner ahnte, wie der Boom hier explodiert", sagt Vorstandschef Bernd Wolschner.

    SW Umwelttechnik. Zusammen mit einem in Timisoara in Siebenbürgen errichteten Werk hat die SW Umwelttechnik im Vorjahr bereits neun Millionen Euro Umsatz in Rumänien erzielt, "heuer peilen wir in Rumänien 17 Millionen Euro Umsatz an", so Wolschner.

    Semmelrock. In der Nähe hat eine andere Kärntner Firma ein Werk: Semmelrock. Auch Baumit und Hobas sind in Rumänien, die Strabag sowieso. Die SW Umwelttechnik plant noch zwei weitere Werke und will in dem neuen EU-Staat 40 Millionen Euro investieren.

    ADOLF WINKLER, BUKAREST

    SW Aktienkurs

    Grafik © Börse Wien

    Grafik vergrößernSW AktienkursGrafik © Börse Wien

    SW Umwelttechnik AG

    Werke in Österreich, Ungarn und Rumänien, 900 Mitarbeiter.

    Umsatz

    96,1 Millionen Euro im Jahr 2007, im Jahr 2008 sind 120 Millionen geplant.

    Ergebnis

    (Ebit): 4,6 Millionen Euro im Jahr 2007, heuer sind rund sieben Millionen geplant.

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