Hypo Steiermark: Für Bilanz 2007 stille Reserven gehoben
RZB-Anteile nicht verkauft - Verringerte Bilanzsumme gegenüber 2006.

Foto © Hypo / FranklGeneraldirektor der Hypo Steiermark Martin Gölles
Bei der berichteten Verwertung von Beteiligungen der Landeshypothekenbank Steiermark AG in der Bilanz 2007 handelt es sich laut einer Unternehmenssprecherin um die Hebung stiller Reserven. Die diesbezüglichen Anteile an der RZB seien nicht verkauft worden, sondern in der Gruppe verblieben, hieß es am Mittwoch auf Anfrage. Die Landeshypo Steiermark wies für das Geschäftsjahr 2007 einen positiven Jahresüberschuss von 2,4 Mio. Euro aus, nach rund 28.000 Euro im Jahr 2006.
Die Bilanzsumme des Instituts, an der die Raiffeisen-Landesbank Steiermark (RLB) 75 Prozent minus eine Aktie und das Land Steiermark den Rest der Anteile hält, verringerte sich auf 5,4 (5,6) Mrd. Euro, wie aus der im Amtsblatt der Wiener Zeitung (Dienstag-Ausgabe) veröffentlichten Bilanz hervorging. Auf eine eigene Bilanz-Veröffentlichung über die gesetzlich vorgeschriebene hinaus habe man verzichtet, weil man der Konzernmutter den Vortritt lassen wolle, hieß es. Die RLB Steiermark wird ihre eigenen Zahlen für 2007 am 8. Mai vorlegen.
Das Betriebsergebnis der steirischen Landeshypo ist 2007 auf 6,2 (2006: 19,0) Mio. Euro gesunken. Aus der Hebung der stillen Reserven habe sich ein positiver Saldo von 18,6 (-3,7) Mio. Euro ergeben. Der Nettozinsertrag hatte sich leicht auf 43,8 (43,6) Mio. Euro erhöht, die Betriebserträge in Summe auf 59,3 (75,9) Mio. Euro verringert.
Verantwortlich dafür vor allem sei der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Erträgen auf 2,8 von zuvor 18,0 Mio. Euro. Die Betriebsaufwendungen verringerten sich auf 53,1 (57,0) Mio. Euro, aufgrund geringerer Sachaufwände und einer gegenüber 2006 gesunkenen Mitarbeiterzahl von 330 (382). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wurde mit 5,0 Mio. Euro nach 284.000 Euro ausgewiesen.
Die Landeshypo hatte speziell im Jahr 2005 beträchtliche Verluste hinnehmen müssen: Die kroatische Leasing-Tochter der Landeshypo Steiermark hatte mit u.a. Auto- und Maschinen-Leasinggeschäften in Kroatien rote Zahlen eingefahren. Die Oesterreichische Nationalbank hatte diesbezüglich kürzlich in einem Prüfbericht Kritik am ehemaligen Management der Hypo Steiermark geübt.














