FMA überpüft behauptete Vorwürfe gegen Grazer Finanzdienstleister
Ariconsult-Chef Barwig erwartet eine Klärung der Vorwürfe durch die Finanzmarktaufsicht.
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat am Mittwoch laut APA
bestätigt, eine Sachverhaltsdarstellung im Zusammenhang mit
Kleinanlegerbeschwerden gegen den Grazer Finanzdienstleister
Ariconsult bekommen zu haben. "Der behauptete Sachverhalt wird
geprüft", so ein FMA-Sprecher zur APA. "Wir erwarten von der FMA eine
Klärung, dass diese gegen uns erhobenen Vorwürfe jeder Grundlage
entbehren", so Ariconsult-Vorstandsvorsitzender Werner Barwig am
Mittwoch zur APA.
Untersuchung durch FMA. Laut APA soll ein Wiener Rechtsanwalt im Auftrag von
Kleinanlegern die Untersuchung des Ariconsult-Konzerns durch die FMA
bezüglich Unterkapitalisierung, Bilanzmanipulation und verbotene
Provisionsannahme beantragt haben. Von der Finanzmarktaufsicht werde verlangt, dass sie ihre gesetzlich eingeräumten
Auskunft-, Prüfungs- und Ermittlungsbefugnisse dahingehend einsetze,
dass eine Gefahr für die Kunden abgewendet werden und
Beweismittel für ein gegebenenfalls einzuleitendes gerichtliches
Verfahren beschafft werden könne.
Unwahrheiten. Bereits am Dienstag wehrte sich Barwig gegen die gegen ihn und
Ariconsult erhobenen Vorwürfe: "Schon seit langem wird immer wieder
vergeblich versucht, den Erfolg der Ariconsult durch das gezielte
Verbreiten von Unwahrheiten sowie das Streuen von Gerüchten zu
bremsen".














