Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 26. Oktober 2014 02:31 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Österreicher blicken optimistisch ins Jahr 2013 Schulreform nimmt Form an Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Jahresvorschau 2013 Nächster Artikel Österreicher blicken optimistisch ins Jahr 2013 Schulreform nimmt Form an
    Zuletzt aktualisiert: 17.12.2012 um 18:22 UhrKommentare

    Schicksalsjahr für das Bundesheer

    Das kommende Jahr wird für das Bundesheer zu einem Schicksalsjahr. Der Ausgang der Volksbefragung wird das Jahr 2013 für das Militär prägen.

    Foto © APA

    Die österreichische Bevölkerung ist aufgerufen, bei einer Volksbefragung am 20. Jänner für oder gegen die Wehrpflicht zu stimmen und damit über die Zukunft der Armee zu entscheiden. Der Ausgang dieser Befragung wird das Jahr 2013 für das Militär prägen. Von dieser wichtigen Entscheidung abgesehen, wird das Bundesheer auch im kommenden Jahr im Ausland präsent sein.

    Bei den Missionen im Kosovo, Bosnien, am Golan und im Libanon sowie bei zahlreichen Beobachtermissionen werden im Durchschnitt an die 1.350 österreichische Soldaten Dienst versehen. Darüber hinaus hat das Bundesheer kommendes Jahr einige Sondereinsätze. So findet von 22. bis 27. Jänner auf Ersuchen der Schweiz die Luftraumsicherungsoperation "DAEDALUS13" zum Schutz des World Economic Forum in Davos statt. Dabei wird der Luftraum über Vorarlberg und Tirol verstärkt überwacht. Zudem wird von 4. bis 17. Februar die Luftraumüberwachung anlässlich der Ski WM in Schladming intensiver durchgeführt.

    Unabhängig vom Ausgang der Volksbefragung bleiben zudem die Pilotprojekte für ein Berufsheer aufrecht. Bei einem Pilotprojekt wird in Klagenfurt die Aufstellung eines Musterverbandes weiter fortgesetzt, der ausschließlich aus Berufs- und Zeitsoldaten bestehen wird. Das Pilotprojekt "Freiwilligenmiliz" wird mit Übungen und allfälligen Einsätzen weitergehen. Beim Pilotprojekt "Reduktion von Funktionssoldaten" werden bestimmte Liegenschaften ab Beginn 2013 ohne Grundwehrdiener betrieben.

    Änderungen

    Änderungen bzw. Verbesserungen gibt es auch bei einigen Kasernen und bei der Ausrüstung. Das Amtsgebäude Stiftgasse und das Kommandogebäude Heckenast-Burian werden saniert. Generalsanierungen sind in der Maria-Theresien-Kaserne in Wien, in der Jansa-Kaserne in Großmittel, in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt, der Raab-Kaserne in Mautern und im Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg geplant, zudem wird der Neubau der Montecucolli-Kaserne in Güssing abgeschlossen.

    Weiters sollen mehrere Liegenschaften verkauft werden, darunter die Sporck-Kaserne und der Übungsplatz in Oberwart, die Turba-Kaserne sowie der Übungs- und Sportplatz in Pinkafeld, die Straub-Kaserne in Hall in Tirol, der Fliegerhorst Nittner in Graz, Teilflächen der Schwarzenberg-Kaserne und Teilflächen der Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne in Wien.

    Bei der Ausrüstung sind eine Modernisierung im Bereich der Kurzwellenkommunikation vorgesehen, die Inbetriebnahme moderner Simulationssyteme und Adaptierungen beim Radpanzer Pandur. Außerdem wird das Mildlife-Upgrade der Transporthubschrauber "Agusta Bell 212" fortgesetzt. Dabei wird die gesamte Elektronik ausgetauscht, so dass die Hubschrauber für weitere 25 Jahre einsatzfähig bleiben. Das Bundesheer bekommt zudem weitere seiner neu bestellten IVECO-Mehrzweckfahrzeuge geliefert und befasst sich mit dem Kauf von Drohnen.


    Umfrage

    Wir möchten wissen: Wehrpflicht - ja oder nein? 

    6215 Teilnehmer

    Mehr Jahresvorschau 2013

    Mehr aus dem Web

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       




      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!