Medien feiern schon Obamas Sieg
Eine Woche vor der Präsidentenwahl sagen Umfragen den Demokraten einen Sieg im Kampf ums Weiße Haus und im Kongress voraus.

Foto © APMcCain gegen Obama - Wahlkampf bis zur letzten Sekunde
In einer Woche wählen die Amerikaner ihren nächsten Präsidenten und im Land werden schon die ersten politischen Nachrufe geschrieben. Nachrufe auf den Wahlverlierer John McCain und seine Vizepräsidentin Sarah Palin. Und gleichzeitig auf eine zur Bedeutungslosigkeit reduzierte Republikanische Partei. "Willkommen zur unbeschränkten Alleinherrschaft von Barack Obama und seinen Demokraten", schrieb die "Washington Post". Obama liegt in den Umfragen klar voran, und auch im Kongress und im Senat zeichnet sich ein Demokraten-Sieg ab.
"Mutter aller Comebacks".
Der von den US-Medien abgeschriebene McCain versprach derweil auf einer Wahlveranstaltung in Ohio "die Mutter aller Comebacks". Denn die Berichte über seinen politischen Tod seien übertrieben: "Ich habe schon schlimmere überstanden und alle veröffentlichten Meinungsumfragen sind falsch," so McCain.
Warnung.
Doch sogar die "Anchorage News", die führende Tageszeitung in Alaska, dem Heimatstaat von McCains Vizekandidatin Sarah Palin, warnte vor einer Stimmabgabe für das Republikaner-Duo. Allein schon, weil Palin, die Gouverneurin des Staates, "absolut unfähig" sei.
Ende des Luxus.
Palin, die zuletzt wegen der hohen Kosten ihrer Wahlkampf-Bekleidung kritisiert worden war, zog die Reißleine: "Ich trage wieder meine eigenen Kleider, die ich in meinem Lieblings-Second-Hand-Laden in Anchorage, Alaska, kaufe", sagte die Gouverneurin.



















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