"Sager" von Obamas Vize Biden
Der erfahrene demokratische Politiker macht immer wieder durch auffällige Kommentare auf sich aufmerksam.

Foto © ReutersJoe Biden und seine Kontrahentin Sarah Palin
Als "ersten Mainstream-Afro-Amerikaner, der sich gut ausdrückt,
brillant und sauber ist und gut aussieht", spottete Biden 2007 über
seinen damaligen innerparteilichen Konkurrenten Obama für das
Präsidentschaftsamt. In einer Erklärung bedauerte er seine Aussage
später "zutiefst".
"Für John McCain ist kein Ende in Sicht", so Biden, mit Hinweis
darauf, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain
den Irak-Krieg nicht beenden wolle.
"Voller Liebe und Stolz" verabschiedete der demokratische
Vizepräsidentschaftskandidat seinen Sohn jüngst vor seinem
Irak-Einsatz.
"Euer Küchentisch ist wie meiner", zeigte sich der Senator
volksnah. McCain, der sieben Häuser besitze, frage sich dagegen, "an
welchem seiner sieben Küchentische er sitzen soll".
"Er will das Richtige tun. Aber man kann Amerika nicht verändern,
wenn man 95 Prozent von Bushs Entscheidungen unterstützt", warf Biden
McCain vor, die Bush-Administration zu stützen. Diese jedoch
versuche, "wie der Teufel vor ihrer Verantwortung zu fliehen".
"Das beweist, dass er nicht weiß, was passiert", sagte Biden.
McCain habe die amerikanische Wirtschaft noch als fundamental stark
bezeichnet, als die Finanzkrise schon ausgebrochen sei.
"Das macht John McCain nicht zu einem schlechten Kerl, aber es
zeigt, dass er nicht auf der Höhe ist", Biden wieder zur Mc Cain's
Umgang mit der Finanzkrise.
"Ich bin hier für den Polizisten, den Feuerwehrmann und den Lehrer
- um Amerikas Seele zu heilen", gibt sich Biden pathetisch.



















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