Zeit im Lied
Die Suche nach Lieblingsliedern geht eigentlich stets mit einem kleinen, persönlichen Jahresrückblick einher. So folge ich dem Beispiel meiner Kollegen und blicke mithilfe einiger hervorragender Scheiben auf mein 2012 zurück. Mitunter radiotauglich und garantiert ohne Gangnam Style. Von Klaus Knittelfelder
Eine Indie Band von einer echten Nummer in der Dubstep-Branche produzieren lassen? Tja, warum nicht. So entstand in Zusammarbeit von den "Crystal Fighters" und "Feed Me" ein Weltklasse Spätsommer-Tune.
Was wäre ein musikalischer Jahresrückblick ohne einen der Kalkbrenner Brüder? Die Single seines zweiten Albums, "Sick Trevelling", ist wie mehrere Fritz Kalkbrenner Nummern der Vergangenheit sogar ein Stück weit "massentauglich".
Apropos massentauglich: Kaum einer hat sich, abgesehen von Psy vielleicht, heuer so in Szene setzen können wie Cro. Das was der Junge aus Aalen mit seinem neuen Album heuer bewerstelligt hat, kann und darf ohne Frage als Durchbruch gefeiert werden. Sein Mix aus Rap und Pop weiß zu gefallen.
Diesem Song habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Auftritt in Graz war unglaublich stark und über 30 Millionen Youtube Klicks sprechen auch eine sehr deutliche Sprache.
Jeder und jede kennt Sonnentanz aus dieser eigenartigen Werbung mit Andi Knoll oder soagr aus den Ö3 Top 40. Die sind übrigens längst kein One-Hit-Wonder, hier der Beweis mit Sternenkinder.
Jetzt wird's deutsch, und das gleich mal drei. Deichkind toppte alle Erwartungen mit ihrem Album "Befehl von ganz Unten", Frittenbude und Kraftklub sind wie gewohnt stark. An dieser Stelle soll eine Sache erwähnt sein: Auch die "Neodisco" hätte es zumindest ein mal in diese Wertung geschafft, wenn es denn qualitativ brauchbare Videos auf Youtube gäbe. Tja, bitter.













