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  • 17. April 2014 17:41 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 19.12.2012 um 14:09 UhrKommentare

    Wenn Musik dezent nach Blei schmeckt

    Der Dezember läutet das Ende des Jahres 2012 ein. Die dunklen und nebeligen Morgenstunden laden zu einer musikalischen Rückschau ein. Es wird gegrunzt, geschrien und hin und wieder auch gesungen - das ist Schwermetall.

    Foto © Hoffmann

    Wenn ich über ACTA, Bürgerkrieg oder Überschwemmungen berichte, hilft energiegeladene Musik dabei am besten. Und je älter ich werde, desto härter wird das Metal in meiner MP3-Sammlung. Während ich früher noch begeistert zu "The Unforgiven" den Kopf beutelte, gehört der Klassiker für mich inzwischen auf eine Kuschelrock-CD.

    Auf der Suche nach harten Riffs hilft das Internet ungemein. Meine Tipps hole ich mir von metalsucks.net, BlankTV, Napalm Records oder Century Media, die alle so nett sind und Videos auf Youtube stellen – was mir gefällt landet gleich auf Spotify. Allerdings gilt mein Dank auch an gotv, denn viele meiner Enteckungen 2012 verdanke ich der Sendung hardplay.

    Einmal Kopfbeuteln

    Beginnen möchte ich mit der Gruppe "Motionless in White". Die Band hat 2012 das Album "Infamous" herausgebracht – schöner geradliniger Metalcore aus den USA. Hier ihr Song "Devil´s Night".

    Musikalische "Tippse"

    Das gleiche Genre bespielen "Caliban", der Name stammt aus einem Shakespear-Stück. Die Band aus Deutschland veröffentlichte 2012 das Album "I Am Nemesis". Hier die Single "Memorial" – guter Takt für´s Tippen ?

    Römische Marschmusik

    Wir wechseln das Genre und wenden uns Pagan Metal zu. Sprich Bands, die sich an alte Kulturen anlehnen. Während die meisten Gruppen dieser Richtung nordische und keltische Mythologie verarbeiten, hat sich die kanadische Band "Ex Deo" dem antiken Rom verschrieben. Die Single "I, Caligvla" aus dem gleichnamigen Album.

    Werwolfjäger aus Österreich

    Die österreichische Metalcore-Band "Kill the Lycan" hat Anfang des Jahres ihr Video "Fading Memories" online gestellt. Ein sehr viel versprechendes Projekt, das derzeit einen neuen Frontmann sucht.

    Ruhige Töne für´s Herz

    Man kann allerdings nicht nur Gegrunze hören – hin und wieder braucht man auch etwas Leichtes. Das finde ich dann in Epica. Die niederländische Symphonic-Metal-Band hat 2012 das Album "Requiem for the Indifferent" veröffentlicht – "Storm The Sorrow" ist die Single-Auskoppelung.

    Blick über den Tellerrand

    Manchmal muss man auch seine gewohnten Pfade verlassen. "Die Antwoord" wurde 2009 mit "Enter he Ninja" berühmt. Der schräge Techno-Rap-Mix aus Südafrika hat eine musikalische und filmerische Brutalität, die ich durchaus als "heavy metal" bezeichnen würde. In ihrem aktuellsten Video "Fatty, Boom, Boom" von dem Album "Ten$ion" machen sie sich über Lady Gaga lustig.

    Im Reich der Mumie

    Bei Death Metal gilt "Nomen est Omen" – es geht um den Tod. Und da liegt es doch Nahe, sich musikalisch an die ägyptische Hochkultur und ihren Totenkult anzulehnen. Genau das macht die US-Band Nile – hier mit dem Video "Enduring The Eternal Molestation Of Flame" vom Album "At the Gate of Sethu".

    Feines, klassisches Schwermetall

    Die Band "3 Inches of Blood" vereint mehrere Metalgenres in sich. Musikalisch bewegt sich die Gruppe zwischen Death Metal und klassischem Heavy. Textlich kann man die Band auch in Epic-Bereich einordnen. 2012 erschien das Album "Long Live Heavy Metal" mit der Single "Metal Woman".

    Neues aus dem hohen Norden

    Die Band Communic kommt aus der wahren Heimat des Heavy Metals: Norwegen. Die Progressive-Metal Gruppe wurde 2004 vom Rock-Hard-Magazin zum Newcomer des Jahres gewählt. Im Mai veröffentlichten sie die Single "Facing Tomorrow" aus dem Album "The Bottom Deep".

    Am Weg in die Unterwelt

    "Sylosis" macht Musik die sich zwischen Melodic-Core und Death-Metal bewegt. Die Texte sind sehr oft gesellschaftskritisch. Das neue Album "Monolith" hat die Geschichte von Orpheus und Euridike zum Vorbild, es geht um einen Mann, der seine Geliebte aus der Unterwelt holen will. Hier die Single: "Fear The World".

    Auf den Spuren von Godzilla

    Die Death-Metal-Band "Gojira" behandelt in ihren Texten immer wieder Umweltfragen. Sie wurde 1996 in Frankreich gegründet. Der Name ist eine Anspielung auf das japanische Monster Godzilla. 2012 wurde das Album "L'Enfant sauvage" veröffentlicht mit der Single "Explosia".

    Die Musik für den Weltuntergang

    Für winterliche Stunden passend ist die Gruppe "Author & Punisher". Sie spielen ein feines Doom-Metal mit Einflüssen aus dem Industrial. Die richtige Musik für einen Weltuntergang – falls er doch noch kommt. Hier der Song "Terrorbird" aus dem Album "Ursus Americanus".

    ROMAN HUBER

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