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    Zuletzt aktualisiert: 20.12.2012 um 12:54 UhrKommentare

    Die besten Songs des Jahres 2012

    Die defintiv besten zwölf Songs des Jahres - ganz subjektiv, natürlich. Ausgehört, ausgespielt und ausgewählt von Sebastian Krause.

    Foto © Nick Freund - Fotolia.com

    Japandroids – The House that Heaven built

    Knallt, rummpelt, sitzt.
    Und damit ist eigentlich alles gesagt. Weil das aber doch ein bißchen wenig ist und man über Musik nicht reden, aber schreiben kann: Irgendwer sagte (und hätte es besser geschrieben) über diese Band, sie sei die "most overlooked" des Jahres. Das ist gut möglich, das Album im Sommer blieb vielerOhrs unerhört. Unglaublich schade, man verpasst eines der beiden besten Rock-Alben des Jahres. Wer sich das leisten kann, fühle sich jetzt musikalisch beneidet. Oder glaubt noch immer, dass in der Musik seit 1970 nichts mehr passiert ist – und fühle sich jetzt bemitleidet. 42 Jahre lang.
    Aus dem Album "Celebration Rock".

    Jai Paul – Jasmine (Demo)

    Was ist nur mit diesem Kerl los? Lieferte letztes Jahr mit "BTSU" einen der besten Songs des Jahres ab – und dann nichts mehr. Heuer gleiches Spiel: Jasmine, warum auch immer als "Demo" betitelt, stellte der Mysteriöse kurzerhand auf iTunes. Dann: wieder nichts, kein Ton.
    Darf so weitergehen, Jahr für Jahr. In zehn Jahren haben wir dann zumindest das Album des Jahres beisammen.
    Aus "Jasmine (Single)".

    The Tallest Man on Earth - 1904

    Ein Song zum darin Einwickeln. Wie so viele des kauzigen Schweden. Das Album "There´s no Leaving now“ versucht sich in der konstanten Weiterentwicklung des an Dylan angelehnten Sounds. Jetzt neu: Wer genau hinhört, findet auf Platte Nummer drei erstmals auch, man höre, andere, fremdartige Instrumente. Nicht immer nur Gitarre und Klavier. Wobei: Das reicht manchmal auch.
    Aus dem Album "There´s no Leaving Now".

    Alt-J – Tesselate

    Man muss es immer wieder sagen: Die besten Newcomer des Jahres mit dem vielleicht besten Song des Jahres. "Tesselate" ist Pop, Kleinkunst und Großtat.
    Aus dem Album "An awesome Wave".

    Jaques Greene – Ready

    Der Dub-Elektro-Step-Wunderwuzzi aus London legte mit diesem Track die eigene Messlatte höher. Zuvor eher mit kleinen, aber feinen 7-Inches in den Kellern der Metropole aufgefallen, wird jetzt schon "Next Big Thing" gerufen. Also im Keller hören, solange es noch geht.
    Aus der "Ready EP".

    Cloud Nothings – Wasted Days

    Die zweite beste Rock-Platte des Jahres. Nah am Punk fegen Cloud Nothings durch acht atemlose Nummern. Was bleibt? Für die Ewigkeit der Bass, der den grandios aufbäumenden Mittelteil dieses Songs zur Chimäre der Spielarten des Rock macht.
    Aus dem Album "Attack on Memory".

    Hot Chip – Motion Sickness

    Der Popsong des Jahres. Irgendwo, nah an der 80er-Schmerzgrenze angesiedelt, aber dann doch noch in die Gegenwart umgezogen. Der Refrain bleibt im Kopf und wird Hauptmieter.
    Aus dem Album "In our Heads".

    Flying Lotus – Tiny Tortures

    Ein Rhythmus wie ein besorgniserregender Herzschlag. Der Bass stolpert über sich selbst und irgendwo, in den weiten Räumen dieses Songs, zwischen Elektronik und Jazz, liegt dann doch die Schönheit in der Musik dieses Mannes aus Los Angeles. Ein Trip auf der Suche nach neuen musikalischen Ufern und ganz im Vorbeigehen auch noch das Video des Jahres. Inklusive Hobbit und Albtraum.
    Aus dem Album "Until the Quiet comes".

    Father John Misty – Hollywood Cemetery Forever Sings

    Der stets grandiose J. Tillmann, Stammgast in dieser jährlichen Bestenliste, unter neuem Namen. Der steht für Lo-Fi-Pop statt Mann-mit-Gitarre-und-Hundeblick, macht aber: Genau so viel Freude. Wenn man unter Freude auch mal Melancholisches versteht. Und unter Melancholisches immer auch ein wenig Hoffnung. "Let this dead man sleep", heißt es da. Und dann, zum Glück: "Someone´s gotta help me dig".
    Aus dem Album "Fear Fun".

    The Gaslight Anthem – 45

    Der, ja, jetzt kommt´s, nur nicht gleich weiterklicken, festhalten: Sommerhit.
    Wäre das auch mal gesagt. Weil das nicht immer schlecht sein muss. Ganz großer Refrain, der Laune macht auf weite Straßen, fremde Städte, neue Menschen, das Meer.
    Aus dem Album "Handwritten".

    Burial – Kindred

    12 Minuten Burial. Auf der gleichnamigen EP erschienen, die die musikalische Jahreszeit radikal verändert. Statt Sommer jetzt also Eiszeit.
    Aus der EP "Kindred"

    Phosphorescent – Song for Zula

    Versöhnlicher Abschied mit Ausblick auf 2013: Phosphorscent schicken ihrem neuen Album, das im Februar erscheinen soll, diese Single voraus. Damit man jetzt schon weiß, was man im Frühjahr im Ohr haben wird, wenn es nach einer langen Nacht im Sonnenaufgang nach Hause geht.
    Aus dem kommenden Album "Muchacho"

    SEBASTIAN KRAUSE

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