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    Zuletzt aktualisiert: 21.12.2011 um 20:26 UhrKommentare

    Das definitive Dutzend: Best of 2011

    Zeit nehmen, zurücklehnen, genießen, herumspringen - und aufdrehen: Der Musikgeschmack des Redakteurs darf nun nach Herzenslust gepriesen und verflucht werden. Die subjektiven Jahresbesten, ob Sie wollen oder nicht, von Werner Krause .

    Foto © Fotolia

    Younger Brother – Crystalline

    Der Bandname täuscht. Denn die scheinbare britische Buben-Partie hat schon einige Alben produziert, allesamt von hoher Qualität, raffiniert aufgebaut und bestens eingebettet in psychedelisches, elegisches und elektronisches Gundmaterial. Wer es schafft, diesen Song nach zweimaligem Durchlauf wieder aus den Ohren zu bekommen, sollte die Batterien seines Hörgeräts dringend wechseln.

    Low Roar – Just a Habit

    Ein wunderbares Soloprojekt von Ryan Karazija, der eigentlich aus den USA stammt, aber irgendwann eine stattliche Dosis an genialer isländischer musikalischer Seelen-Arzenei abbekam. Resultat: Kammermusik, für endlose Weite bestimmt.

    Robin Foster – Forgivness

    Ein privater Einschub: Dieser Song brachte es eigentlich erst ist im zweiten Anlauf in die bunte Zwölferliste, aber das lag wohl auch an der eigenen Unaufmerksamkeit. Der englische Multi-Instrumentalist holte sich Dave Pen (Archive) mit ins Studio, auch Portishead-Leute schauten vorbei, um einen wunderbar schwebenden Klangteppich auszubreiten.

    Immanu El – Conquistador

    Der Meridian musikalischer skandinavischer Melancholie verläuft ja seit geraumer Zeit auch durch Schweden. Jetzt ist er noch markanter geworden. Angeblich begab sich das Quintett aus Göteborg vor der Produktion des Albums "In Passage" geraume Zeit auf Seereisen, um dort Impressionen zu sammeln. Ist aber eigentlich gar nicht wichtig, denn hier tut sich ein Klangmeer auf, mit wogenden Gitarren, wobei auch der Post-Rock zuweilen herzlichst grüßen lässt, aber mit einem großen Quantum an Fragilität und purer Schönheit.

    Wovenhand – The Threshingflor

    Seit seiner legendären Band 16 Horsepower zählt David Eugene Edwards, dieser magische Wanderprediger und Düsterling samt seinem Banjo, zu einem unentbehrlichen musikalischen Weggefährten. Er liebt die Düsternis, er gibt sich zornig und wütend und ist dennoch einer der friedfertigsten Bewohner dieses Planeten. Seine Musik belegt es.

    Hey Rosetta! – Yer Spring

    Für den Bandnamen bekommt die Indie-Rock-Band aus Kanada schon eine schwere Abmahnung. Aber sie beweist, dass sie ihre Lektionen nicht nur in der Abendklasse von Mumford and Sons vorzüglich gelernt und sich mittlerweile weit vom Epigonentum entfernt hat. Wem eine Laus über die Leber gelaufen ist, der wird sie spätestens nach 60 Sekunden in bester Laune hüpfen und tanzen sehen.Und das soll ja mitunter auch recht vergnüglich sein.

    The Cave Singers – Falls

    Nach wie vor eine der am meisten unterschätzten Bands der Gegenwart. Diese schräge Truppe aus Seattle, die mehr Folk und Blues im kleinen Finger hat als die meisten populären Schrammelschrubbler, pfeift aber wohl auch drauf. Schnörkellos geht?s dahin, doch keineswegs ohne clever eingestreute Kanten und Ecken. Rau, aber herzlich.

    Puscifer – Telling Ghosts

    Bei seinem Neben-Neben-Projekt Puscifer besteht manchmal schon der Verdacht, dass Maynard James Keenan, Zeremonienmeister von Tool, nicht mehr wirklich genau weiß, wo der Hammer hängt. Aber zwischendurch gibt er auch hier den von ihm gekannten und geliebten Vollstoff. Noch dazu im Duett. Und das Warten auf das nächste Tool-Album im Frühjahr lässt sich damit erheblich leichter überbrücken.

    Arbouretum – The Highwayman

    Sagen wir es zeitgemäß: In der privaten (und daher unbestechlichen) Rating-Agentur hat Abouretum seit dem ersten Platz einen dreifachen römischen Einser. Der kraftvolle Vierer ist im Postrock ebenso daheim wie im weiten Folk-Gefielde. Und sie verstehen es, auch andere Songs auf ihre unverwechselbare Weise zu veredeln diesfalls mit einer Cover-Version eines ohnehin schon prächtigen Haderns von Jimmy Webb.

    Elbow – Lippy Kids

    Irgendwann kommt unweigerlich die Zeit, in der sich seltsame Gedanken einschleichen, über Musik zum Beispiel, die man sich für kleine und mittlere Abschiede wünschen könnte. Die Auswahl ist groß, aber diese Nummer ist schon eine Leuchtrakete für sich. Tja, Kids, macht aus all dem, was wir fahrlässig und hirnrissig in den Sang gesetzt haben, das Beste. Und schießt, zumindest all jene, die es verdient haben, zumindest symbolisch auf dem Mond, oder auch vorbei. Wen kümmerts schon angesicht so einer eindringlichen Botschaft. Und nicht vergessen: am Anfang und am Ende frohgemut mitpfeifen.

    Other Lives - As I Lay My Head Down

    Radiohead wünschte sich die Band aus Oklahoma als Vorgruppe für einen Gutteil ihrer nahenden Tournee. Das dürfte zu erheblich mehr Bekanntheitsgrad führen. Gebührend. Denn hier erhalten exzellente, berührende Texte die adäquate musikalische Umsetzung; Lieder gegen die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Schwermut, die aber im positiven Sinn bestens geerdet ist.

    Matt Elliott - Dust, Flesh And Bones

    Jetzt aber: Vorhang zu. Mehr als neun Minuten mit Matt Elliott, der personifizierten Einsamkeit. Nicht für den Tag geeignet, sondern für wirklich stille Nächte. Die gibt es ja nicht nur jetzt. Und nicht vergessen: Der Letzte macht das Licht aus.

    WERNER KRAUSE

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