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  • 01. September 2014 23:20 Uhr | Als Startseite
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    Offenbar doch Zilk-Akte im Innenministerium aufgetaucht "Zilk wäre ein idealer Informant gewesen" Voriger Artikel Helmut Zilk: 11/20 Nächster Artikel Sohn Thomas besorgt über Ansehen des Vaters Häupl: "Habe meinen zweiten Vater verloren"
    Zuletzt aktualisiert: 23.03.2009 um 18:00 UhrKommentare

    Historiker Karner erachtet Expertengruppe für nötig

    Der Historiker Stefan Karner geht davon aus, dass sich Akten zu den Spionage-Vorwürfen gegen den verstorbenen Altbürgermeister und einstigen ORF-Journalisten Helmut Zilk in Österreich befinden.

    Foto © ORF/Runder Tisch

    Dabei handle es sich seiner Einschätzung nach um "Informationen, die das Innenministerium hatte, von der CIA erlangte sowie Unterlagen aus dem Parlament", sagte Karner am Montag im Gespräch mit der APA. Er hält die schnellstmögliche Einsetzung einer Expertengruppe aus Tschechien, Österreich und den USA für unbedingt notwendig.

    Untersuchungen. Der Professor für Geschichte an der Universität Graz, Leiter des Ludwig Boltzmann-Institutes für Kriegsfolgenforschung und Herausgeber des umfassenden Recherche-Werkes "Prager Frühling" wünscht sich mehr versachlichte Informationen statt medialer Beschuldigungen in der Spitzelaffäre. Es sei im Sinne einer inneren Quellenkritik "wichtig zu untersuchen, ob die Informationen in den Akten überhaupt richtig sind", betonte Karner.

    Verfahren. Dazu fordert er ein "Beweiswürdigungsverfahren", in dem einander die Akten aus Tschechien, Österreich, den USA und eventuell aus Moskau gegenübergestellt werden. Auch durch Zeitzeugen-Befragungen könne Licht in die Angelegenheit gebracht werden. Den tschechischen Zilk-Akt an sich beurteilt er zwar als "in sich stringenten Akt, der äußerlich den Gepflogenheiten östlicher Geheimdienste entspricht". Dies gebe jedoch nur Aufschluss über die "äußere Quellenkritik", die Wahrheit über den Fall sei mit der Echtheit des Aktes noch nicht bewiesen.


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