Häupl hält Vorwürfe für "fundamental lächerlich"
Die Wiener SPÖ werde jedenfalls - wenn gewünscht - Zilks Familie bei eventuellen rechtlichen Schritten unterstützen, so der Wiener Bürgermeister.

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"Dass Helmut Zilk ein Spion gewesen sein soll, halte ich
genauso für einen kompletten Unsinn wie bei der letzten derartigen
Diskussion", so das Stadtoberhaupt.
Eigenschaften. "Natürlich wissen wir, dass er geredet hat, und dass es sein Job
war zu reden", verwies Häupl auf Zilks Aufgaben als
ORF-Fernsehdirektor und seine Rolle bei der Fernsehübertragung
während des Prager Frühlings. Mit Spionage habe dies aber nichts zu
tun: "Stellen Sie sich das Anforderungsprofil eines Spions vor:
verschwiegen, unauffällig, geheim" - Eigenschaften, die auf Zilk
nicht zugetroffen hätten, erklärte der Bürgermeister vor
Journalisten.
Mir wurscht". Auf die Frage, ob der Causa nun weiter nachgegangen werden solle,
reagierte Häupl eher gleichgültig: "Das ist mir ehrlich gesagt völlig
wurscht." Auch an mögliche Auswirkungen, falls sich die erhobenen
Vorwürfe als Tatsachen herausstellen sollten, wollte er nicht denken:
"Das wird sich nicht bewahrheiten." Und falls dem doch so sei? "Dann
reden wir weiter."





