Zilk vermisst "Führungsstil" bei Gusenbauer
Vor dem heutigen SPÖ-Präsidium hat Wiens verdienter Altbürgermeister Helmut Zilk die Parteiführung heftigst kritisiert.

Foto © APAAltbürgermeister Helmut Zilk
Er vermisse bei SPÖ-Chef Bundeskanzler Alfred Gusenbauer "Führungsstil" und sieht "die letzte Chance" gekommen, bevor man es "mit anderen Personen versuchen" müsse, so Zilk im Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag. Dass Gusenbauer als SPÖ-Chef wackelt, glaubt Wiens Altbürgermeister Helmut Zilk nicht: "Der sitzt fester im Sattel als manchem lieb ist". Doch Zilk sieht in der aktuellen Debatte "die letzte Chance". Wenn die nicht genutzt werde, "dann muss man es mit anderen Personen versuchen".
Geheimtreffen. Der Kanzler selbst war mit einigen roten Granden Ostermontag-Abend im Schloss Thürnlhof in Wien-Simmering zu einem Geheimtreffen zusammengekommen, berichteten mehrere Medien.
Abgeschottet von der Außenwelt hatte Gusenbauer mit den Ministern
Norbert Darabos und Werner Faymann, mit Klubchef Josef Cap sowie den
Landeschefs Franz Voves, Hans Niessl und Hannes Gschwentner jenen
Kompromiss, den er am Wochenende offenbar mit Vizekanzler Wilhelm
Molterer erzielt hatte, besprochen. Über das Ergebnis dieser
Beratungen ist nichts bekannt.





