Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. Oktober 2014 00:01 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Tochter zu Vater Obama: "Du hast es nicht vermasselt" Was die US-Bürger in der Wahlnacht noch entschieden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: USA 2012 Nächster Artikel Tochter zu Vater Obama: "Du hast es nicht vermasselt" Was die US-Bürger in der Wahlnacht noch entschieden
    Zuletzt aktualisiert: 22.10.2012 um 07:33 UhrKommentare

    USA: Auf in die letzte Schlacht

    Die Präsidentschaftskandidaten in den USA liefern sich am Montag ihr drittes TV-Duell. Sowohl Obama als auch Romney setzen zum Endspurt an - in der Debatte soll es um Außenpolitik und die nationale Sicherheit gehen.

    Foto ©

    Die Meldung klang nach einer Sensation. Die USA und die Führung in Teheran hätten sich im Prinzip auf bilaterale Gespräche über das iranische Atomprogramm nach den US-Präsidentschaftswahlen am 6. November geeinigt, schrieb die "New York Times" unter Berufung auf Quellen in der US-Regierung. Das wäre das erste Treffen dieser Art seit Jahrzehnten. Doch das Weiße Haus dementierte umgehend. Zwar seien die USA weiter zu direkten Gesprächen mit dem Iran bereit, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates. Aber eine Verständigung auf ein Zweiertreffen gebe es nicht, sagte Tommy Vietor.

    Die Themenkreise

    Einigung oder nicht: Die Atompläne Teherans dürften dennoch eine wichtige Rolle spielen, wenn sich Präsident Barack Obama und Herausforderer Mitt Romney Montagabend in Boca Raton in Florida zum dritten und letzten TV-Duell des Wahlkampfes treffen. In der Debatte soll es ausschließlich um Außenpolitik und die nationale Sicherheit gehen.

    Romney wirft Obama vor, nicht entschlossen genug gegen den Iran vorzugehen. Allerdings hat der republikanische Kandidat bislang nicht durchblicken lassen, welche Taktik er im Falle seiner Wahl zum Präsidenten anwenden würde. Ähnlich wie Obama hat Romney lediglich erklärt, er schließe einen Militärschlag gegen den Iran nicht aus.

    Außenpolitik spielt in US-Wahlkämpfen traditionell eine untergeordnete Rolle. In diesem Jahr könnte das anders sein. Die beiden Bewerber um das Präsidentenamt befinden sich nach den jüngsten Umfragen in einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Selbst ein kleiner Fehler während der Fernsehdebatte könnte sich negativ auswirken.

    Diplomaten als Thema

    Romney dürfte vor allem versuchen, Obama wegen des gewaltsamen Todes von vier US-Diplomaten am 11. September in Libyen unter Druck zu setzen. Die Republikaner beschuldigen die US-Regierung, die Öffentlichkeit tagelang falsch informiert zu haben. Statt sofort zu erklären, der Angriff auf die US-Vertretung in Bengasi sei ein Akt des Terrorismus, habe das Weiße Haus zu lange an der Version festgehalten, wonach die Attacke spontan aus einer Demonstration gegen das Anti-Mohammed-Video "Die Unschuld der Muslime" entstanden sei.

    Obama dagegen dürfte die Debatte nutzen, um auf die Unerfahrenheit Romneys in außenpolitischen Fragen hinzuweisen. Dem Republikaner ist es bislang nicht gelungen, ein überzeugendes Konzept vorzulegen. Außerdem wird Obama versuchen, seine außenpolitischen Erfolge in den Vordergrund zu stellen. Dazu zählt der Amtsinhaber den Abzug der US-Truppen aus dem Irak und die Tötung von Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden.


    Mehr USA 2012

    Mehr aus dem Web

      Interaktive Grafik

      Alle gesammelten Ergebnisse: So wählten die 50 Staaten.

       

      KLEINE.tv

      Obama für zweite Amtszeit vereidigt

      Barack Obama hat den Eid für seine zweite Amtszeit als US-Präsident abge...Noch nicht bewertet

       


      Fotos zur US-Wahl 2012

      Barack und Michelle Obama: Tanz bis in die Nacht 

      Barack und Michelle Obama: Tanz bis in die Nacht

       

      Reise in ein verunsichertes Land

      Marco Longari

      Am Dienstag wählen die USA einen neuen Präsidenten. Oder doch den alten? Thomas Götz hat die Vereinigten Staaten am Beispiel einer Stadt unter die Lupe genommen.

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!