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    Zuletzt aktualisiert: 05.10.2012 um 07:26 UhrKommentare

    Obama wirft Romney Lügen vor

    US-Präsident Obama hat am Donnerstag nach seinem schwachen Abschneiden beim ersten TV-Duell gegen Mitt Romney dem Republikaner vorgeworfen, bei der Debatte am Vorabend gelogen zu haben.

    Foto © APA

    "Wenn man Präsident werden möchte, schuldet man dem amerikanischen Volk die Wahrheit", sagte er bei einem Auftritt in Denver. Romney habe seine unpopulären Positionen in der Steuer- und Bildungspolitik geleugnet.

    Romney konnte nach Ansicht von Experten das erste von drei TV-Duellen am Mittwochabend an der Universität Denver für sich entscheiden. Auch in Umfragen wurde dem Obama-Herausforderer der Sieg bei der Debatte zugesprochen. Romney hatte den Präsidenten insbesondere wegen der schwachen Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit heftig kritisiert.

    Steuersenkung im Visier

    "Als ich auf die Bühne gekommen bin, habe ich diesen sehr munteren Burschen getroffen, der sich als Mitt Romney ausgegeben hat", sagte Obama am Donnerstag. "Aber es konnte nicht Mitt Romney sein, denn der echte Mitt Romney ist im vergangenen Jahr durch das Land gelaufen und hat Steuersenkungen von fünf Billionen Dollar für die Reichen versprochen." Romney hatte bei der Debatte bestritten, die Steuern in dieser Größenordnung senken zu wollen.

    Romney kündigte für Montag eine große Rede zur Außen- und Sicherheitspolitik an einer Militärhochschule im Bundesstaat Virginia an. Der Obama-Herausforderer hat seinen Wahlkampf auf die wirtschaftlichen Probleme der USA zugeschnitten, verstärkte angesichts der antiamerikanischen Protesten in der muslimischen Welt zuletzt aber die außenpolitischen Spitzen gegen Obama.

    In einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal" schrieb Romney Anfang der Woche, dass Obamas Politik "die Aussicht auf Konflikte und Instabilität" erhöht habe. Der Präsident verstehe nicht, dass "eine amerikanische Politik, der es an Entschlossenheit mangelt, Aggressionen provozieren und für Chaos sorgen kann." Romney kritisierte Obamas Regierung auch wegen der Informationspolitik nach der tödlichen Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September. Die Republikaner werfen dem Präsidenten vor, zunächst bewusst verschwiegen zu haben, dass es sich dabei um einen Terroranschlag gehandelt habe.

    US-Waffenlobby unterstützt Romney

    Die mächtige Waffenlobby National Rifle Association (NRA) stellt sich im US-Präsidentenwahlkampf hinter Mitt Romney. Das teilte der Republikaner am Donnerstag (Ortszeit) auf deiner Webseite mit. "Ich bin stolz über ihre Unterstützung für meine Kandidatur", meinte Romney.

    "Ich werde alles in meiner Kraft tun, das Recht aller gesetzestreuen Amerikaner, Waffen zu besitzen und zu tragen, zu verteidigen und zu schützen", erklärte er weiter.

    Romney wies darauf hin, dass das oberste US-Gericht im vergangenen Jahr das Recht auf Waffentragen ausdrücklich bestätigt hatte. Romney war unlängst auch bei der Jahrestagung der NRA aufgetreten.

    Romney legte nach TV-Duell in Umfrage zu

    Romney hat mit dem TV-Duell gegen Obama Boden gut machen können. Dies zeigte eine am Donnerstag veröffentlichte Reuters/Ipsos-Umfrage, die nach dem Duell in den USA durchgeführt worden war. Romney wird demnach nun von 51 Prozent der Wählern positiv gesehen. Obamas günstigen Umfragewerten hat sein von vielen eher verhalten eingeschätzter Auftritt indes nicht geschadet: Er verteidigte seine Favoritenrolle und kam auf unverändert 56 Prozent.


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