Cheney: Sarah Palin war ein "Fehler"
Für Ex-US-Vize Dick Cheney erfüllte Sarah Palin die Voraussetzungen als US-Vizepräsidentin nicht. Die Gouverneurin von Alaska hatte ihre außenpolitische Erfahrung unter anderem damit verteidigt, dass sie von ihrem Haus in Alaska aus Russland sehen könne.

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Der frühere amerikanische Vizepräsident Dick Cheney hat die Wahl Sarah Palins zur Vizepräsidentschaftskandidatin John McCains im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 als einen Fehler bezeichnet. In einem Interview mit dem Sender ABC meinte Cheney, das Hauptkriterium für jemanden, der als zukünftiger US-Vizepräsident in Betracht kommen soll müsse sein: "Ist diese Person auch fähig, Präsident der USA zu sein?"
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"Ich mag Gouverneurin Palin" räumte Cheney ein. "Ich habe sie getroffen, ich kenne sie und sie war eine attraktive Kandidatin. Aber gemessen an ihrem Hintergrund - sie war erst Gouverneur wie lange, zwei Jahre?... Ich glaube nicht, dass sie diese Voraussetzung erfüllte...in der Lage zu sein, zu übernehmen. Und ich glaube, das war ein Fehler".
Mit seiner Wahl der wenig bekannten Gouverneurin aus dem entlegenen Alaska hatte McCain seinerzeit Amerika und die Welt überrascht. Die damals 44-jährige Frau galt an der Seite des 72-jährigen Kandidaten zunächst als "Game Changer", jemand der das Blatt wenden könne. Doch die politische Unwissenheit Palins - vor allem in Sachen Außenpolitik - wurde zum Stolperstein für McCain. So verteidigte Palin ihre außenpolitische Erfahrung etwa damit, dass sie von ihrem Haus in Alaska aus Russland sehen könne.
Mit wem der diesjährige republikanische Kandidat Mitt Romney gegen das Demokraten-Duo Obama und Joe Biden antritt, ist noch ungewiss. Cheney war unter Präsident George W. Bush von 2001 bis 2009 Vizepräsident.











