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Zuletzt aktualisiert: 28.01.2012 um 22:54 UhrKommentare

Romney und Gingrich kämpfen mit harten Bandagen

Pünktlich vor der nächsten Vorwahl der US-Republikaner in Florida liefern sich die beiden aussichtsreichsten Kandidaten um den Job als Herausforderer von Präsident Barack Obama, Mitt Romney und Newt Gingrich, ein beinhartes Duell um die Wählergunst.

Newt Gingrich (links) und Mitt Romney

Foto © APNewt Gingrich (links) und Mitt Romney

Wenige Tage vor der nächsten Etappe im Vorwahl-Rennen der US-Republikaner in Florida haben die aussichtsreichsten Bewerber Mitt Romney und Newt Gingrich mit harten Bandagen um die Wählergunst gekämpft. Romneys Lager erinnerte am Samstag in einem neuen TV-Spot daran, dass Gingrich Ende der 90er Jahren wegen Verstößen gegen die ethischen Richtlinien des Kongresses zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Gingrich hielt dem Ex-Gouverneur von Massachusetts in Wahlspots dagegen seine wechselnden Positionen bei Themen wie Abtreibung vor und warf ihm Unehrlichkeit vor.

Nach einigem Auftrieb durch seinen Sieg bei den Vorwahlen vor einer Woche in South Carolina war Gingrich in jüngsten Umfragen wieder hinter seinen Rivalen zurückgefallen. Der Webseite realclearpolitics.com zufolge lag der Ex-Chef des Repräsentantenhauses im Schnitt bei 31 Prozent, während Romney auf 39 Prozent kam. Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum und der texanische Abgeordnete Ron Paul waren mit elf beziehungsweise knapp zehn Prozent abgeschlagen. Bei den Vorwahlen in Florida sind am Dienstag alle republikanischen Parteimitglieder in dem bevölkerungsreichen Staat zur Stimmabgabe aufgerufen.

Romney versuchte bei einem Wahlkampfauftritt vor ehemaligen Soldaten am Samstag, mit einer harten außenpolitischen Linie zu überzeugen. An seiner Seite hatte er den Vietnam-Veteran und republikanischen Präsidentschaftsbewerber aus dem Jahr 2008, John McCain. Dabei warf Romney Präsident Barack Obama vor, US-Gegnern wie Iran, Venezuela und Nordkorea nicht entschlossen genug die Stirn zu bieten. "Die Außenpolitik des schönen Gefallens klappt nicht sonderlich gut", sagte Romney. Außerdem erklärte er, als Präsident das Militärbudget nicht zu kürzen und die Truppenstärke um 100.000 Mann zu erhöhen.

Quelle: APA

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