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    Zuletzt aktualisiert: 31.12.2012 um 16:19 UhrKommentare

    Syrische Regierung ist für Dialog offen

    Bereits 45.000 Menschen wurden seit Beginn des Konflikts in Syrien getötet. Nun aber soll das Assad-Regime zu Gesprächen bereit sein. In einem Vorort von Damaskus kam es unterdessen erneut zu heftigen Gefechten.

    Foto © Reuters

    Die syrische Regierung sei laut eigener Angaben zu Gesprächen bereit, um eine Lösung für den anhaltenden Konflikt im Land zu finden. "Die Regierung unterstützt das Projekt zur nationalen Aussöhnung und begrüßt jede regionale oder internationale Initiative für eine Lösung der Krise durch Dialog und mit friedlichen Mitteln ohne Einmischung von außen", sagte Ministerpräsident Wael al-Halaqi.

    Am Sonntag hatte der Syrien-Gesandte Brahimi erklärt, er habe einen neuen Plan für eine politische Lösung des Konflikts, der von der internationalen Gemeinschaft angenommen werden könnte. Konkrete Angaben zu dem Plan machte er nicht. Dieser basiert laut Brahimi aber auf der Genfer Übereinkunft, die Ende Juni von der Aktionsgruppe für Syrien vereinbart worden war und einen Waffenstillstand, die Bildung einer Übergangsregierung sowie einen Plan zur Abhaltung von Wahlen vorsieht.

    In einem Viertel der Hauptstadt Damaskus wurden unterdessen nach Aktivistenangaben 30 Leichen mit Folterspuren entdeckt. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mitteilte, wurden die Leichen am Sonntag im Stadtteil Barse gefunden. Eine andere Aktivistengruppe, die Generalkommission der syrischen Revolution, bezifferte die Zahl der Leichen sogar auf etwa 50. Die Köpfe seien abgetrennt und so verstümmelt worden, dass eine Identifizierung nicht möglich sei. Eine unabhängige Bestätigung der Angaben war nicht möglich.

    Kämpfe gehen weiter

    In einem strategisch wichtigen Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Montag Oppositionsangaben zufolge heftige Gefechte zwischen Rebellen und Einheiten von Machthaber Assad entbrannt. Mindestens fünf Menschen, darunter ein Kind, seien durch den Beschuss der Regierungstruppen getötet worden, sagten Aktivisten. Elite-Truppen Assads hätten versucht, den hauptsächlich von Sunniten bewohnten Bezirk Daraya wieder unter ihre Kontrolle zu bringen.

    Es sei eine der größten Militäroperationen in der Gegend seit Monaten gewesen, hieß es weiter. Eine Kolonne gepanzerter Fahrzeuge versuche, in den Vorort einzudringen, sei aber bisher von der oppositionellen Freien Syrischen Armee daran gehindert worden, sagte ein Aktivist. Daraya liegt in der Nähe eines wichtigen Verkehrsweges zur jordanischen Grenze.

    Quelle: APA

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