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    Zuletzt aktualisiert: 19.12.2012 um 19:17 UhrKommentare

    Und die Welt geht doch zugrunde

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat zum Ende des Jahres ein düsteres Bild von der Welt gezeichnet: Syrien schlitterte in den Krieg, der Nahe Osten wurde instabiler, in Europa wütet die Krise und in der Sahelzone leiden Millionen.

    Syrien: Vom Konfikt zum Krieg

    Foto © ReutersSyrien: Vom Konfikt zum Krieg

    "In Syrien hat das Jahr mit einem Konflikt begonnen, es endet im Krieg", sagte Ban am Mittwoch auf seiner Jahrespressekonferenz in New York. Auch im Konflikt der Israelis und der Palästinenser habe es Rückschläge gegeben, zudem litten gerade in der Sahelzone Millionen Menschen. Und dennoch gebe es Gründe zur Hoffnung.

    "In Syrien ist die Situation Monat für Monat schlimmer geworden", sagte der Koreaner. "Dörfer und Städte wurden zerstört, mehr als 500.000 Syrer sind ins Ausland geflohen. Ich spüre Angst und Wut über die Angriffe auf so viele Zivilisten." Der Sicherheitsrat müsse sofort handeln. "Syrien braucht eine friedliche Lösung, an deren Ende eine Demokratisierung steht." Er rief die UN-Staaten auf, mehr Geld für Syrien zu geben. Die UN hatten kurz zuvor ihre Mitgliedsländer um 1,5 Milliarden Dollar (1,38 Milliarden Euro) für Syrien gebeten.

    Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ist nach Bans Worten weiter vom Frieden entfernt als in den gesamten vergangenen zwei Jahrzehnten. "Beide Seiten sind polarisierter den je. Und der Zwei-Staaten-Lösung waren wir seit Beginn des Oslo-Prozesses noch nie so fern wie jetzt."

    Die Verhandlungen in Oslo 1993 hatten eigentlich den Prozess einleiten sollen, der in zwei Staaten Israel und Palästina enden sollte. Israel verkündete jetzt den Bau 2610 neuer Wohnungen südöstlich von Jerusalem. Das Projekt ist besonders umstritten, weil es das Palästinensergebiet zerschneidet.

    "In der Sahelzone sind 20 Millionen Menschen von Krieg, Hunger, Dürre und Krankheit bedroht", sagte Ban. Insbesondere in Mali sei die Lage verheerend. Der Kongo bleibe instabil, gerade im Osten des Landes werde sexuelle Gewalt als Waffe eingesetzt.

    Vorsichtiger Optimismus

    Weltweit sei auch die Wirtschaft in der Krise: "Die Wirtschaft lässt zu viele Menschen zurück und es gibt eine globale Arbeitsmarktkrise. Wir müssen aber in einen breiten Wohlstand investieren."

    Ostasien erlebe gerade eine "faszinierende Zeit" mit neuen Staatslenkern in China, Japan, Nordkorea und anderen Ländern. Den nordkoreanischen Raketenstart nannte Ban provokativ. Gleichwohl sei er bereit, nach Nordkorea zu reisen - "wenn die Zeit dafür gekommen ist". Er sei auch bereit, den Dialog zwischen Nord- und Südkorea anzukurbeln, sagte der Südkoreaner.

    Ban sah auch viele Fortschritte in der Welt. "Es hat in diesem Jahr in vielen Ländern Wahlen gegeben, in denen das noch vor kurzem undenkbar war." Ägypten sei gerade am Scheideweg, er sei aber optimistisch: "Ägypten muss eine Pyramide der Demokratie in der arabischen Welt werden." Optimistisch müsse auch stimmen, dass beim Klimaschutz und bei der Bekämpfung von Hunger und Armut wichtige Ziele erreicht worden seien.


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