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    Zuletzt aktualisiert: 02.12.2012 um 20:59 UhrKommentare

    Kampf um Flughafen: Regime bombt Zufahrt frei

    In Syriens Hauptstadt Damaskus haben sich Regierungstruppen und Rebellen heftige Kämpfe um den strategisch wichtigen Flughafen geliefert. Landesweit gingen die Kämpfe am Sonntag unvermindert heftig weiter.

    Foto © Reuters

    Nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter in London bombardierten Regierungstruppen am Wochenende mehrere Viertel von Damaskus, um den Flughafen gegen Angriffe von Rebellen zu sichern. Das syrische Staatsfernsehen zeigte später Bilder von einem funktionierenden Flugbetrieb.

    Autobombe in Homs

    Landesweit gingen die Kämpfe am Sonntag unvermindert heftig weiter. Aktivisten meldeten die Bombardierung von Gegenden im Großraum Damaskus, Latakia, Aleppo und Idlib. Deutlich mehr als 200 seien am Wochenende getötet worden. Bei der Explosion einer Autobombe in der Provinz Homs starben mindestens 15 Menschen, weitere 24 wurden nach Berichten des staatlichen Fernsehens verletzt. Meldungen aus Syrien sind wegen der Medienblockade des Regimes von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

    Die meisten internationalen Fluglinien hatten die Flüge nach Damaskus zunächst eingestellt. Der Geschäftsführer der syrischen Agentur für zivile Luftfahrt, Ghaidaa Abdullatif, rief nach Angaben des Staatsfernsehens alle internationalen Fluggesellschaften auf, die Flüge nach Damaskus wieder aufzunehmen, nachdem die Sicherheit auf der Straße zum Flughafen wieder hergestellt sei. Die ägyptische Fluggesellschaft Egypt Air kündigte am Sonntagabend an, sie werde ihre Flüge nach Damaskus und Aleppo an diesem Montag wieder aufnehmen.

    Nach einer zweitägigen Unterbrechung gab es in Damaskus auch wieder Zugang zum Internet. Nach Angaben von Augenzeugen waren Verbindungen ins Netz am Samstagabend wieder möglich. Die syrischen Menschenrechtsbeobachter teilten mit, dass auch fast alle Provinzen nun wieder online seien. Internet und das Telefonnetz waren am Donnerstag ausgefallen. Regierung und Opposition gaben sich gegenseitig die Schuld dafür. Wie die "New York Times" berichtete, hatten sich die Rebellen jedoch schon seit Monaten auf ein solches Szenario vorbereitet und unter anderem Satelliten-Telefone ins Land geschmuggelt.

    Die syrische Nationale Koalition der Oppositionellen bereitete sich in Ägyptens Hauptstadt Kairo auf die Zeit nach dem Sturz von Präsident Bashar al-Assad vor. Wie aus Kreisen der Allianz verlautete, steht die Aufstellung einer Übergangsregierung unmittelbar bevor. Die Führung könnte demnach Riad Hijab übernehmen, der sich im August nur zwei Monaten nach seiner Ernennung zum Regierungschef aus Syrien abgesetzt und der Opposition angeschlossen hatte.

    Seit Beginn des Aufstands gegen Assad im März 2011 sind nach Angaben der UNO mindestens 40.000 Menschen ums Leben gekommen. Hunderttausende sind geflohen.

    Quelle: APA

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