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Zuletzt aktualisiert: 07.10.2012 um 09:57 UhrKommentare

Ägyptens Präsident Mursi räumte Schwächen ein

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat 100 Tage nach Amtsantritt Versäumnisse beim Erreichen der versprochenen Ziele eingeräumt.

Foto © APA

Mursi sagte am Samstag vor Zehntausenden seiner versammelten Anhänger in Kairo, was seit Amtsantritt erreicht worden sei, sei nicht genug. Er habe ein klares Programm ausgerufen, und etwa 70 Prozent der Ziele seien erreicht worden, sagte er.

Als größte Verfehlung bezeichnete er es, dass die Regierung es nicht geschafft habe, die Bevölkerung ausreichend mit Butangas-Flaschen zu versorgen. Millionen Ägypter sind nicht an die Gasversorgung angeschlossen. Als größte Errungenschaft nannte er die Erhöhung der Sicherheit. Diese habe sich seit den Umwälzungen deutlich verbessert.

Mursi ist der erste frei gewählte und zivile Präsident des Landes. Er hatte sein Amt offiziell zum 1. Juli vom bis dahin regierenden Militärrat übernommen. Der Islamist Mursi versprach den Aufbau einer Zivilgesellschaft und sicherte Israel das Festhalten am Friedensvertrag zu.

Quelle: APA

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