Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 08:30 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Obama will Chemiewaffen in Syrien beweisen Assads blutiges Exempel Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Unruhen Nächster Artikel Obama will Chemiewaffen in Syrien beweisen Assads blutiges Exempel
Zuletzt aktualisiert: 20.06.2012 um 19:52 UhrKommentare

Bekanntgabe der Wahlergebnisse verschoben

In Ägypten ist die Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentenwahl auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Die von dem Richter Faruk Sultan geführte Wahlkommission habe entschieden, die für Donnerstag geplante Bekanntgabe der Ergebnisse der Stichwahl vom Wochenende zu verschieben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur MENA am Mittwochabend. Nach der Abstimmung hatten sowohl der frühere Regierungschef Ahmed Shafik als auch der Muslimbruder Mohammed Mursi den Sieg für sich beansprucht.

Die Wahlkommission prüfte am Mittwoch weiter die von den Anwälten der beiden Kandidaten vorgelegten Einsprüche. In einer Erklärung der Kommission hieß es, die Prüfung der Vorwürfe zu mutmaßlichen Verstößen beim Wahlkampf und der Auszählung der Stimmen werde fortgesetzt. Sie benötige zusätzliche Zeit, weshalb sich die Bekanntgabe der Endergebnisse verzögere.

Ägypten befindet sich in einer politischen Krise, seitdem das Verfassungsgericht am vergangenen Donnerstag das Wahlgesetz weitgehend für ungültig erklärt und damit die Parlamentswahl annulliert hatte. Der regierende Oberste Militärrat hatte daraufhin am Samstag das Parlament für aufgelöst erklärt. Am Sonntagabend hatte er sich dann bis zur Wahl eines neuen Parlaments die Kontrolle über die Gesetzgebung und den Haushalt sowie ein Vetorecht bei der Ausarbeitung der neuen Verfassung gesichert.

Das Militär hatte sich zudem weitgehende Machtbefugnisse gesichert, mit denen die Handlungsfähigkeit eines zukünftigen Präsidenten beträchtlich eingeschränkt wird.

MARTIN GEHLEN aus KAIRO

Foto

Foto © REUTERS

Hosni Mubarak im April. An seinem Prozess nahm er liegend teil Foto © REUTERS

Fakten

Unklarheit herrscht derzeit über den Gesundheitszustand von Ex-Präsident Hosni Mubarak. Nachdem er in der Nacht für klinisch tot erklärt wurde, hieß gestern, der 84-Jährige sei nach Schlaganfall und Herzattacke ins Koma gefallen.

Koma. Das Koma ist der schwerste Grad einer Bewusstseinsstörung. Es gibt verschiedene Formen von Koma. Auch die möglichen Ursachen sind vielfältig: zum Beispiel Kopfverletzungen oder Schlaganfall. Aus einem Koma kann ein Patient wieder erwachen.

Wachkoma. Die Patienten haben zwar die Augen geöffnet, aber meist kein Bewusstsein. Das Stammhirn ist aber noch aktiv, Blutdruck, Atmung und viele Reflexe werden weiter geregelt.

Hirntod. Bei Hirntoten sind die Gesamtfunktionen des Gehirns unwiederbringlich erloschen. Der Mensch kann nur noch künstlich beatmet werden.

KLEINE.tv

Syrien: Spekulationen um Giftgas gehen weiter

Die syrischen Rebellen könnten schon bald Waffenlieferungen aus den USA ...Noch nicht bewertet

 

Stichwort: Syrien

Nach über vierzigjähriger Herrschaft ist die autokratischen Herrschaft der Assad-Familie in Syrien ins Wanken geraten.

Grafik: Das Herrschaftssystem/APA
 

Die Unruhen im Bild

Dutzende Tote nach Explosionen in Türkei 

Dutzende Tote nach Explosionen in Türkei

 




Seitenübersicht

Zum Seitenanfang